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Verbände sollen EU-Regulierungen abwehren Wirtschaft ist mit Lobbyarbeit zufrieden

Die meisten deutschen Top-Manager sind mit der Lobby-Arbeit ihrer Wirtschaftsverbände in Brüssel zufrieden. Das zeigt der aktuelle Handelsblatt Business-Monitor, eine repräsentative Umfrage des Psephos-Instituts unter 869 Führungskräften im Auftrag des Handelsblatts und der Unternehmensberatung Droege & Comp.

ost DÜSSELDORF. Für jeden vierten Befragten (26 Prozent),dessen Firma einem Dach- oder Fachverband angehört, vertritt dieser die Interessen der deutschen Unternehmen bei EU-Regulierungsthemen gut oder sogar sehr gut, weitere 34 Prozent halten die Verbandsarbeit in diesem Punkt für befriedigend – nur 33 Prozent bezeichnen sie dagegen als schlecht oder sehr schlecht.

Noch besser als die Lobbyarbeit wird das Service-Angebot der Verbände in Bezug auf EU-Themen beurteilt: Fast die Hälfte der Top-Manager (47 Prozent) fühlt sich durch die Wirtschaftsverbände gut oder sehr gut über unternehmensrelevante EU-Regulierungsthemen informiert – ausdrücklich unzufrieden ist hier nur eine kleine Minderheit von 16 Prozent.

Die Führungskräfte der deutschen Wirtschaft messen den Aktivitäten ihrer Verbände auf der europäischen Bühne eine hohe Bedeutung bei. Besonders wichtig ist den Managern, dass die Interessenvertreter mögliche negative Folgen von EU-Regulierungen für die Wirtschaft abwehren. Diese Aufgabe halten 52 Prozent der Befragten für sehr wichtig und weitere 33 Prozent für wichtig. Etwas weniger stark betonten die Manager im Vergleich dazu die Aufgabe der Verbände, proaktiv Themen und Lösungsansätze im Sinne der deutschen Wirtschaft in Brüssel einzubringen – dies halten „nur“ für 43 Prozent für sehr wichtig und 40 Prozent für wichtig.

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