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Daten für Mai nach oben korrigiert US-Frühindikatoren überraschend stark gestiegen

Die Konjunkturaussichten in den USA haben sich gegen den Trend der vergangenen Monate überraschend stark verbessert.

HB WASHINGTON. Der unerwartet große Anstieg des Sammelindexes der Frühindikatoren um 0,9 % auf 137,7 Zähler im Juni sei vor allem auf größere Zuversicht der Konsumenten, höhere Aktienpreise und mehr Baugenehmigungen zurückzuführen, teilte das private Forschungsinstitut Conference Board am Donnerstag in New York mit. Danach waren sieben der zehn Leitindikatoren, die Hinweise auf die Entwicklung der weltgrößten Volkswirtschaft in den kommenden Monaten gibt, gestiegen.

Die jüngsten Daten der US-Wirtschaft hatten bereits eine anhaltend gute Konjunkturentwicklung signalisiert. US-Notenbankchef Alan Greenspan sagte vor einem Ausschuss des US-Senats, dass die Aussichten für die US-Wirtschaft weiter auf Wachstum und Eindämmung des Inflationsdrucks gestellt seien.

Die Zahl für Mai wurde zugleich von minus 0,5 auf null nach oben revidiert. Analysten hatten für Juni im Schnitt einen Anstieg um 0,5 % prognostiziert. Berechnet wird der Index aus verschiedenen Indikatoren, darunter Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, Baugenehmigungen, Aktienkurse, Verbrauchervertrauen und Industrieaufträge.

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