Drei-Jahres-Hoch US-Verbraucherpreise gestiegen

Teures Benzin hat die Verbraucherpreise in den USA so stark ansteigen lassen wie seit drei Jahren nicht mehr. Die US-Notenbank gibt sich dennoch optimistisch, die Inflationsrate weiterhin unter zwei Prozent zu halten.
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Die Autofahrer in den USA müssen derzeit an der Tankstelle tief in die Tasche greifen. Quelle: Reuters

Die Autofahrer in den USA müssen derzeit an der Tankstelle tief in die Tasche greifen.

(Foto: Reuters)

WashingtonDie Verbraucherpreise in den USA sind im August wegen teuren Benzins so stark gestiegen wie seit drei Jahren nicht mehr. Sie legten im Vergleich zum Vormonat um 0,6 Prozent zu, teilte das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Das war der erste Anstieg seit fünf Monaten. Analysten hatten lediglich ein Plus von 0,5 Prozent erwartet. Für die Entwicklung sind die Kraftstoffpreise verantwortlich, die sich mit neun Prozent so stark verteuerten wie seit Juni 2009 nicht mehr.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Preise um 1,7 Prozent. Im Juli hatte die Teuerungsrate noch bei 1,4 Prozent gelegen. Die US-Notenbank Federal Reserve will die Inflationsrate unter zwei Prozent halten. Sie geht davon aus, dass dieses Ziel auch mittelfristig eingehalten wird.

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