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Einnahmen des Fiskus Steuereinnahmen steigen sprunghaft

Mehr als 40 Milliarden Euro haben Bund und Länder im August eingenommen – so hoch war das Steueraufkommen zuletzt vor anderthalb Jahren. Grund ist vor allem der robuste Arbeitsmarkt – und einige Sondereffekte.
21.09.2012 - 00:41 Uhr 11 Kommentare
Die Steuereinnahmen sind im August um 12,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Quelle: ZB

Die Steuereinnahmen sind im August um 12,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen.

(Foto: ZB)

Die Steuereinnahmen sind im August um 12,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Dies berichtet das Handelsblatt unter Verweis auf das Bundesfinanzministerium. Mit 41,3 Milliarden Euro waren die Steuereinnahmen von Bund und Ländern so hoch, wie noch nie zuvor in einem August. Ein noch stärkeres Einnahmenplus in einem einzelnen Monat hatte es zuletzt im März 2011 gegeben.

Wichtigste Ursache für das hohe Steueraufkommen ist der robuste Arbeitsmarkt. Dank stabiler Beschäftigung und steigender Löhne stieg das Lohnsteueraufkommen im August um 11,1 Prozent. Günstig entwickelte sich auch das Umsatzsteueraufkommen, das im August um 4,1 Prozent stieg. Aufgrund von Sondereffekten kam es überdies zu kräftigen Sprüngen bei den „nicht veranlagten Steuern vom Ertrag“ sowie bei der Erbschaftsteuer.

Der mit 17,9 Prozent ebenfalls sehr deutliche Anstieg der Grunderwerbsteuer resultierte zum einem aus dem boomenden Immobilienmarkt, zum anderen aus den kräftigen Erhöhungen der Grunderwerbsteuer, die in den meisten Bundesländern vor kurzem in Kraft getreten ist.

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    11 Kommentare zu "Einnahmen des Fiskus: Steuereinnahmen steigen sprunghaft"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Ich wollte gestern Erdnüsse kaufen. Die waren rund 30% teurer, als letztes Jahr.
      Die Verkäuferin sagte mir doch glatt, der Preis käme daher, dass in den USA alles, vor allem die Nüsse, teurer geworden sei.
      Ich habe ihr gesagt, sie solle den Leuten lieber sagen, dass das der Preis für die unzähligen Rettungsschirme und den Preisverfall des Euros sei, denn mit dieser Inflation bezahlen wir den Wohlstand Europas und der USA und stützen so auch noch den maroden Dollar, von dem wir abhängig sind!!!

    • Der deutsche Steuerzahler, Arbeitnehmer, Berufspendler ist weniger wert...

      Ist er auch, denn er ist bis heute zu dämlich, sich gegen diese Ausbeute zur Wehr zu setzen.
      Faul, desinterssiert, nur auf TV und Fußball getrimmt, schaltet er die Glotze ein, anstatt sich endlich um seine eigene Zukunft zu kümmern und den Hochverrätern in der Politik und den Ausbeutern aus Finanzkreisen den Garaus zu machen.
      Meiner Ansicht nach hat ein Volk, das nicht einmal mehr einen noch so schwachen Instikt zum Selbsterhalt aufweist auch nicht verdient gerettet zu werden!

      Einzig die paar Hunderttausend Menschen, die erkennen, was hier passiert und abläuft, aber nicht viel dagegen unternehmen können, tun mir wirklich leid!

    • Steuereinnahmen steigen sprunghaft, so wie die Inflation! Wer hier von nur 2% spricht muss wohl deutscher Finanzminister sein. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Warum wohl hat der Staat wieder mal Rekordsteuereinnahmen zu verzeichnen. Mit ein Grund die Inflationsraten bis zu 30% im Lebensmittelbereich (oder mehr,z.B. Zitronen von € 0,69 auf € 0,99 = 44% teurer), denn dadurch steigt natürlich auch das Steueraufkommen. Worüber die Politiker sich freuen und schon von weiteren Milliardenausgaben träumen, darüber kann der Bürger nur entsetzt sein, denn er muss diese Zeche zahlen. Auch nicht vergessen die Teuerungen im Sozialbereich - Städtische Kitas müssen auch Steuern zahlen. Die Lebensqualität in Deutschland schwindet immer mehr durch politische Verschwendungssucht.
      Elbphilharmonie Hamburg, Flughafen Berlin, Vergnügungspark Saarland und und und....vom EURO-Rettungswahn ganz zu schweigen. Milliardengräber für die der deutsche Steuerzahler bluten muss. Diese Steuerverschwendungen gehören bestraft und ausgemerzt. Statt dessen Augenwischereien über Steuereinnahmen durch einen robusten Arbeitsmarkt, einfach nur Volksverdummung.

    • Das zeigt deutlich. das dei Steuern primär bei den Arbeitnehmern erhoben werden und sit der Hauptgrund für das auseinaderdriften von Reich und Arm.
      Letztlich zeigt es deutlich, dass Steuersenkungen im Progressionsbereich mehr als gerechtfertigt wären.
      Am besten durch eine grndsätzliche Änderung des Steuertarifes,der den Tarif der Inflation anpasst.

      Damit wäre langfristig wohl die größte Umvertdeilungsursache von unten nach oben beseitigt.

      H.

    • Genau, Deutschland! Aber wir alle arbeiten und malochenhier nicht für DEU-sondern nur für die Besatzer seit 1945 und der "Bund" ist darob die Treuhandverwaltung. Ein besetztes Gebiet wird nach HLKO für Reparationen ausgeblutet- ein paar kleine soziale Wohltaten damit der Schlafmichel nicht auf die Barrikaden geht und hintenrum nimmts der "fürsorgliche" Staat dreifach wieder weg!

    • Es wird endlich Zeit, dass in diesem Land AUFGERÄUMT wird!

    • Von irgendwas müssen die ganzen staatlichen Vergünstigungen für die heilige Einelternfamilie ja fianziert werden. Meistens von Singles oder den Scheidungsopfern erstgenannter.

    • Tja, der Deutsche ist eben so seltendämlich und arbeitet tatsächlich bis er dumm und buckelig ist, während der Staat ihm mit mehr als der Hälfte davon in Form von Abgaben und Steuern in die Tasche greift.

      Im ach so schlimmen Raubrittertum damals hiess es "Ein zehnt von jedem" Heute...im angeblich modernen demokratischen und sozialen Deutschland, heisst es "MEHR ALS DIE HÄLFTE VON ALLEM"!!! und wofür?

      Na logo, damit ich anschliessend wieder 19% MwSt zahlen darf, um Kindergartenplätze betteln muss, beim Zahnarzt im Ernstfall mit dumm und dämlich zahle, damit jeder der Lust hat einzureisen es einfacher und schön hat, und vor allem damit ich fast 70% Steuern bei Strom, Benzin lassen darf. Was dann noch von politischer Seite veruntreut wird, ganz zu schweigen. Tja und die EU ist auch noch da...

      Was will der Rösler da bitte noch erzählen? Deutschland hat die besten Arbeiter, hohen Qualitätsansprüche und sehr gute Leute ABER zeitgleich die miesesten verlogensten Politiker und eine Migrantenpolitik dass es dem Herrgott graust.

    • Eine erfreuliche Nachricht einerseits, aber andererseits erhscütternd, dass es die Bundesregierung nicht schafft, dass das Geld zum decken der Ausgaben reicht, geschweige denn zum Abbau der Schulden. Bevor wir etwas verschenken, müssen die Schulden komplett getilgt werden. Mit Schulden ist man immer abhängig vom Geldgeber und nährt Korruption und Erpressbarkeit. Und genau dem darf sich der Staat nicht aussetzen.

    • Am Beispiel der Benzinpreisdiskussion und den vermeintlichen Steuergeschenken in Frankreich zeigt sich, was eigentlich geht. Bei jeder Budgetplanung geht man von einer bestimmten Einnahmengröße aus. So auch bei der Mehrwertsteuer. Als rechnerische Basis hierfür diente jedoch sicher nicht der aktuelle Preis, sondern der des vergangenen Jahres zzgl. Inflationszuschlag. Durch den tatsächlich deutlich höheren Preis ergeben sich hier für den Staat unkalkulierte Mehreinnahmen. Warum spricht man dann von Steuergeschenken an den Bürger? Im Gegenteil. Die Rechnung zeigt, dass der Steueranteil beim Benzin in Frankreich noch weiter gesenkt werden könnte, ohne dass der Staat Verluste erwirtschaftet. Dies wäre auch hier möglich. Macht man aber nicht. Man verwendet die Mehreinnahmen auch nicht 1:1 um Schulden (und damit die Zinslast für das nächste Jahr) zu reduzieren, oder um für Krisenzeiten Rücklagen zu bilden, die gerade in konjunkturell schwierigen Phasen dem Staat die Möglichkeit für die Senkung von Steuern und Sozialabgaben einräumen würde. Wie allerdings schon
      "Zahlmeister" kurz und prägnant sagte:"Da freut sich halb Südeuropa..." oder anders ausgedrückt: Der deutsche Steuerzahler, Arbeitnehmer, Berufspendler ist weniger wert als Bankiers (deren Boni aus diesen Geldern mit bezahlt werden) und als Schuldenstaaten, die munter weiter über ihre Verhältnisse leben dürften.

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