Erdbeben IWF rechnet mit weniger Wachstum in Japan

Das schwere Erdbeben in Japan hat laut IWF-Berechnungen Auswirkungen auf die Wirtschaftsleistung. In einem Entwurf der halbjährlichen IWF-Prognose wurde das Wachstum von 1,6 Prozent auf 1,4 Prozent zurückgestuft.
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IWF-Direktor Dominique Strauss-Kahn Quelle: dpa

IWF-Direktor Dominique Strauss-Kahn

(Foto: dpa)

RomDer Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet nach Agenturinformationen nach dem zerstörerischen Erdbeben für Japan in diesem Jahr mit einem etwas schwächeren Wachstum. Die Wirtschaftsleistung werde nur noch um 1,4 Prozent zulegen, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa am Mittwoch unter Berufung auf einen Entwurf der halbjährlichen IWF-Prognose. Bisher war der Fonds von plus 1,6 Prozent ausgegangen. Für kommendes Jahr zeigten sich die Experten dagegen optimistischer als bisher: Sie erwarten nun ein Wachstum von 2,1 Prozent, zuvor waren es 1,8 Prozent.  

Auch für die USA haben sich dem Fonds zufolge die Wachstumsaussichten kurzfristig eingetrübt. Das Plus werde in diesem Jahr bei 2,8 Prozent liegen. Kommendes Jahr sei wieder ein stärkeres Wachstum von 2,9 Prozent in Sicht. Günstiger sehe es für die Euro-Zone aus: Die Wirtschaftsleistung in dem Währungsraum dürfte in diesem Jahr um 1,6 Prozent und im kommenden Jahr um 1,8 Prozent zulegen und damit in beiden Jahren etwas stärker als zuletzt vorhergesagt. Der IWF legt seine halbjährliche Wachstumsprognose im April vor.

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