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Erholung nach Flaute Auslands-Großaufträge beflügeln Maschinenbau

Zahlreiche Großaufträge aus dem Ausland kurbelten die Geschäfte deutscher Maschinenbauer wieder an, nachdem sie zuletzt unter Ukrainekrise und Sanktionen gegen Russland leiden mussten. Das Inland schwächelt weiterhin.
1 Kommentar

Endlich wieder positive Signale

Düsseldorf Nach der Flaute in den Sommermonaten haben die deutschen Maschinenbauer im September aus dem Ausland Rückenwind erhalten. Die Auftragseingänge lagen in dem Monat um 13 Prozent über dem Vorjahresniveau, wie der Branchenverband VDMA am Montag mitteilte.

Während das Inland schwächelte und die Order hier um neun Prozent sanken, schnellten die Auslandsbestellungen um 24 Prozent in die Höhe. „Der September brachte den insgeheim erwarteten Ausgleich für den in Folge des Sommerlochs zuvor etwas mager ausgefallenen Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau“, erklärte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wichers.

Abermals seien die Geschäfte von zahlreichen Großaufträgen angekurbelt worden. „Anders als im Vormonat kamen die Bestellungen für Großanlagen dieses Mal aus dem Ausland, namentlich aus den Nicht-Euro-Ländern“, sagte Wiechers.

In dem von Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich Juli bis September stiegen die Auftragseingänge um fünf Prozent, im Inland um ein Prozent und im Ausland um sechs Prozent. Zugpferde mit Zuwächsen von 20 Prozent und mehr seien die Verfahrenstechnik, Bergbaumaschinen sowie Aufzüge und Fahrtreppen gewesen, ergänzte VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann.

Die Ukrainekrise und die Sanktionen gegen Russland haben den Maschinenbauern in den vergangenen Monaten zugesetzt. Dennoch peilen die deutschen Maschinenbauer 2014 einen Rekordumsatz von 210 Milliarden Euro - vier Milliarden mehr als im Vorjahr. Das ursprünglich angepeilte Produktionswachstum von drei Prozent kassierte der Branchenverband im Juli allerdings und erwartet nur noch ein Plus von einem Prozent.

  • rtr
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1 Kommentar zu "Erholung nach Flaute: Auslands-Großaufträge beflügeln Maschinenbau"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Es handelt sich um die Reste früherer Technologieführerschaft, von denen noch ein wenig profitiert werden kann.

    Zu einer dauerhaften Konjunktur reicht das alleine nicht.
    Diese rezessiert also tendenziell weiterhin.