Erstmals seit Dezember 2010 Inflationsrate wieder unter zwei Prozent

Die Verbraucherpreise sind erneut langsamer gestiegen als im Vormonat. Voraussichtlich liegen sie bei unter 2,0 Prozent. Statistiker machen unter anderem sinkende Preise etwa für Heizöl verantwortlich.
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Schon den dritten Monat in Folge wurde Heizöl billiger. Quelle: dpa

Schon den dritten Monat in Folge wurde Heizöl billiger.

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WiesbadenDie Inflationsrate in Deutschland wird im Mai voraussichtlich erstmals seit Dezember 2010 wieder unter 2,0 Prozent liegen. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, stiegen die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,9 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat April sanken die Preise demnach voraussichtlich um 0,2 Prozent.

Verantwortlich für den Rückgang seien unter anderem die rückläufigen Preise für Mineralölprodukte, teilten die Statistiker mit. So seien erstmals in diesem Jahr die Kraftstoffpreise im Vergleich zum Vormonat gesunken. Heizöl wurde den Statistikern zufolge schon den dritten Monat in Folge günstiger.

Nach dem für den europäischen Vergleich berechneten Harmonisierten Verbraucherpreisindex wird die Inflationsrate im Mai 2012 voraussichtlich bei 2,1 Prozent liegen. Im Vergleich zum April 2012 ging der Index um 0,3 Prozent zurück. Die endgültigen Zahlen für Mai werden Mitte Juni veröffentlicht. Diese Zahlen werden auf Grundlage eines anderen Warenkorbes berechnet. Die Europäische Zentralbank strebt an, die Inflation in der Euro-Zone unter 2,0 Prozent zu halten.

  • afp
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3 Kommentare zu "Erstmals seit Dezember 2010: Inflationsrate wieder unter zwei Prozent"

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  • Die müssen Läden kennen die wir nicht kennen. Ob die uns die wohl verraten, damit wir auch da einkaufen können?

  • Jaja

    http://www.querschuesse.de/wp-content/uploads/2011/05/1a144.jpg

  • Wir alle wissen doch sehr genau was die offizielle deutsche Inflationsrate wert ist-nichts. Wenn von 2 Prozent die Rede ist, liegt sie für den Durchschnittsbürger eher bei 5-7 Prozent. Das ganze offizielle Lügengebäude ist in dieser Frage -genauso wie bei der geschönten Arbeitslosenstatistik- einfach widerlich.

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