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Erstmals seit einem Jahr US-Konsumenten schränken Verbrauch ein

In den USA macht der Konsum satte 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus – im April gaben die US-Verbraucher nun erstmals seit einem Jahr weniger Geld aus. Die Einkommen legen dagegen zu.
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Ein US-Dollar Geldschein liegt in einem Wasserglas das auf einer USA-Fahne steht: Die Einkommen der US-bürger legten im April um 0,3 Prozent zu. Quelle: dpa

Ein US-Dollar Geldschein liegt in einem Wasserglas das auf einer USA-Fahne steht: Die Einkommen der US-bürger legten im April um 0,3 Prozent zu.

(Foto: dpa)

Washington Die US-Verbraucher haben ihren Konsum im April zum ersten Mal seit einem Jahr zurückgefahren. Ihre Ausgaben fielen überraschend um 0,1 Prozent zum Vormonat, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Plus von 0,2 Prozent gerechnet. Im März gab es mit revidiert 1,0 Prozent noch das stärkste Wachstum seit August 2009. Der Konsum macht 70 Prozent des Bruttoinlandsproduktes der weltgrößten Volkswirtschaft aus.

Die Einkommen legten im April um 0,3 Prozent zu. Die Sparquote - die den Anteil am verfügbaren Einkommen angibt, der beiseite gelegt wird - stieg von 3,6 auf 4,0 Prozent.

  • rtr
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2 Kommentare zu "Erstmals seit einem Jahr : US-Konsumenten schränken Verbrauch ein"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • "Die Einkommen legten im April um 0,3 Prozent zu"
    Die Frage: Bei wem?

  • Die US-Wirtschaft schrumpfte im Auftakt-Quartal 2014 erstmals seit drei Jahren.

    Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging um ein Prozent zurück.

    Fast sechs Jahre nach der Finanzkrise sitzen immer noch rund zehn Millionen Amerikaner in ihren Häusern fest. Die Immobilienpreise sind so tief gefallen, dass nach einem Verkauf nicht genügend Geld da wäre, um die Hypothek zurückzuzahlen! ( Bald auch in Deutschland? )

    Viele Amerikaner können daher keinen neuen Job in einer anderen Stadt annehmen, selbst wenn sie es wollen. Der starke Rückgang der einstmals viel gepriesenen Mobilität ist aber nur ein Grund dafür, dass die US-Wirtschaft keine großen Sprünge mehr machen kann.

    Ein weiterer Grund ist die Dezimierung der Mittelschicht durch die klaffende Einkommensschere, das Immobilien-Debakel und die Minizinsen der privaten US-Notenbank (Fed).
    Die schleichende Enteignung der Sparer trägt ihren Teil zum Schwinden der Kaufkraft bei.
    Der schwache FED-Dollar tut ein Übriges.

    Hinzu kommt politische Unsicherheit als Folge des Dauerstreits zwischen Republikanern und Demokraten in Washington. Zwei Mal in drei Jahren schrammten die USA an der Insolvenz vorbei!

    Zudem arbeiten China, Russland und die anderen Länder der BRICS-Gruppe daran, den privaten FED-Dollar als Leitwährung abzulösen.

    Sie haben einen schleichenden Coup gegen die private FED-Währung gestartet, indem sie ihre eigenen Währungen verstärkt zur Abrechnung des Außenhandels einsetzen.
    China und Russland haben vor wenigen Tagen mit einem gigantischen Erdgas-Deal die Weltkarte der Energiewirtschaft umgeschrieben.
    Die High-Tech-Firmen der USA verlieren außerdem im Rest der Welt nach dem NSA-Spähskandal massiv Aufträge.

    Und Wall Street Marionette Obama hat in dieser Woche in einer viel beachteten Rede angekündigt, dass die USA ihre Rolle als alleiniger Weltpolizist aufgeben wollen. Die Weltmacht beginnt ihren Niedergang. Das Selbstvertrauen sinkt ebenfalls. Da kann die Wirtschaft nicht florieren.