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Euro-Sorgenkind IWF bescheinigt Zypern Fortschritte

Der Internationale Währungsfonds lobt Zypern: Das Euro-Krisenland macht Fortschritte bei der wirtschaftlichen Gesundung, ist allerdings noch lange nicht über den Berg. Die Arbeitslosenquote soll noch einmal steigen.
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Eine zyprische Ein-Euro-Münze: Der IWF sieht erste Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung in dem Krisenland. Quelle: dapd

Eine zyprische Ein-Euro-Münze: Der IWF sieht erste Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung in dem Krisenland.

(Foto: dapd)

Berlin Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat dem Euro-Krisenland Zypern Fortschritte bei der wirtschaftlichen Gesundung bescheinigt. Die Rezession sei im vergangenen Jahr nicht so stark ausgefallen wie ursprünglich befürchtet, erklärte der IWF am Dienstag in Washington. Im schwer angeschlagenen Bankensektor gebe es Anzeichen einer Stabilisierung. „Das Hilfsprogramm bleibt auf Kurs“, fasste der Fonds zusammen.

Die internationalen Partner hatten Zypern vor knapp einem Jahr zehn Milliarden Euro an Unterstützung zugesprochen. Davon entfallen rund eine Milliarde Euro auf den IWF. Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem hatte sich bereits am Montag optimistisch zur wirtschaftlichen Entwicklung in Zypern geäußert.

Laut IWF hat das Land in den kommenden Jahren allerdings noch große Aufgaben zu bewältigen. Die Arbeitslosigkeit steige, die Kreditvergabe sinke, und die Zahl der notleidenden Darlehen wachse.

Im vergangenen Jahr sei die Wirtschaftsleistung mit minus 5,3 Prozent weniger geschrumpft als erwartet. Ursprünglich hatte der Fonds einen Rückgang von 7,7 Prozent prognostiziert. Für 2014 rechnet er mit einem Minus von 4,8 Prozent und für 2015 mit einem schwachen Wachstum von 0,9 Prozent. Die Arbeitslosenrate dürfte nach Schätzung der IWF-Experten im laufenden Jahr um gut drei Punkte auf über 19 Prozent steigen, im nächsten Jahr dann aber wieder abnehmen.

  • rtr
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