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EZB-Monatsbericht Nahost-Unruhen erhöhen Inflationsrisiken

Die Spannungen in den arabischen Ländern drohen die Inflation nach Einschätzung der EZB weiter anzuheizen. Die politischen Unruhen bedeuteten ein "Aufwärtsrisiko für die Preisentwicklung".
14.04.2011 - 11:19 Uhr 1 Kommentar

Frankfurt Die Ölpreise bildeten die "entscheidende Verbindung" zwischen den politischen Entwicklungen in der Nahost/Nordafrikaregion (MENA), der Euro-Zone sowie der Weltwirtschaft, schrieb die EZB in ihrem am Donnerstag veröffentlichten Monatsbericht.

Die EZB hat vorige Woche im Kampf gegen die Inflation erstmals seit fast drei Jahren den Leitzins erhöht. Experten rechnen damit, dass die Währungshüter nachlegen und noch dieses Jahr den Zinssatz um einen halben Prozentpunkt auf 1,75 Prozent anheben wirDie Zentralbank sorgt sich, dass der Preisanstieg bei Nahrungsmitteln und Rohstoffen in eine Lohn-Preis-Spirale münden könnte.

Die Spannungen in Tunesien und der Libyen-Konflikt hätten maßgeblich zu dem scharfen Preisanstieg für Nordseeöl der Marke Brent beigetragen, heißt es in dem Monatsbericht: "Die politische Entwicklung in den MENA-Ländern hat tendenziell dazu geführt, dass sich die in den Ölpreisen enthaltene geopolitische Risikoprämie aufgrund der zentralen Bedeutung dieser Region für die weltweite Energieversorgung erhöht hat." Auf die MENA-Staaten entfällt ein Anteil von mehr als 40 Prozent der weltweiten Ölproduktion.

Dennoch sieht die Zentralbank auch Chancen für die Euro-Zone, die sich aus dem politischen Umbruch in der arabischen Welt ergeben: "Mittelfristig könnte der politische Umbruch in der Region im Zusammenwirken mit wirtschaftlichen Reformen zu mehr Wachstum und Stabilität in den südlichen Nachbarländern des Euro-Währungsgebiets beitragen.

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    1 Kommentar zu "EZB-Monatsbericht: Nahost-Unruhen erhöhen Inflationsrisiken"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Soso....die Nahost Unruhen sollen Schuld sein an der Geldvermehrung der EZB, FED und co.
      Naja, wer naiv und dumm ist mag es glauben....

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