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Fed-Chef Bernanke Anstieg der Inflation wird nicht bleiben

Der Chef der US-Notenbank, Ben Bernanke, sieht die Teuerungsrate mittelfristig auf einem niedrigeren Niveau.
05.04.2011 - 03:34 Uhr Kommentieren
Der Chef der US-Notenbank Ben Bernanke sieht die Teurungsrate mittelfristig auf einem geringeren Niveau. Quelle: Reuters

Der Chef der US-Notenbank Ben Bernanke sieht die Teurungsrate mittelfristig auf einem geringeren Niveau.

(Foto: Reuters)

Stone Mountain Der Chef der US-Notenbank Ben Bernanke hält die jüngste Spitze der Inflation für vorübergehend. „Unsere Erwartung ist, dass mittelfristig die Teuerungsrate niedrig sein wird“, sagte der Präsident der Federal Reserve am Montag im Anschluss an eine Rede in Stone Mountain.

In seiner Ansprache auf einer von der Fed von Atlanta veranstalteten Konferenz ging Bernanke nicht auf die Entwicklung der US-Wirtschaft und der Geldpolitik ein. Stattdessen sprach er über die Risiken, die seiner Ansicht nach eine stärkere Konzentration des Handels auf dem fast 600 Billionen Dollar schweren Markt für außerbörslichen Derivate-Geschäfte birgt. Die Regulierungsbehörden müssten ihre Kontrolle über Clearinghäuser verschärfen, da die Derivate-Märkte immer abhängiger von ihnen würden, mahnte Bernanke.

Nur weil Clearinghäuser in früheren Krisen von Nutzen gewesen seien, bedeute das nicht, dass sie eine geringere Gefahr für das Finanzsystem als Ganzes darstellten, argumentierte Bernanke. „Wir sollten es nicht als selbstverständlich ansehen, dass wir in Zukunft genauso viel Glück haben werden.“ Die Kehrseite der Konzentration von Abrechnung und Abwicklung in Clearinghäusern sei die Konzentration finanzieller Risiken in einer kleinen Zahl von Institutionen.

Im Zuge der Finanzmarktreform in den USA müssen sich Banken und Investoren auf strengere Vorgaben einstellen und mehr Transparenz vor allem im Derivate-Handel zulassen, der viele Spekulanten anzieht.

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