Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Folge der Sanktionen Staatshilfen für Russlands Automarkt

Nur ein Tropfen auf den heißen Stein? Staatshilfen stabilisieren den zuvor stark rückgängiger Absatz auf dem russischem Automarkt. Das Gesamtjahr soll jedoch einen Gesamtumsatzrückgang von zwölf Prozent mit sich bringen.
Kommentieren
Von den Sanktionen betroffen: Das BMW-Werk in Kaliningrad. Quelle: dpa

Von den Sanktionen betroffen: Das BMW-Werk in Kaliningrad.

(Foto: dpa)

MoskauDie jüngsten Staatshilfen haben den Auto-Markt in Russland stabilisiert. Wie der Branchenverband AEB am Montag mitteilte, fiel der Absatz im November zum Vorjahr nur noch um 1,1 Prozent auf 229.439 Fahrzeuge. Im Oktober hatte es noch ein Minus von 9,9 Prozent gegeben. Der AEB sprach von einer "außergewöhnlichen Nachfrage" in den vergangenen Wochen. Diese gehe auf staatliche Anreize zurück, aber auch die Sorge der Verbraucher vor Preiserhöhungen im kommenden Jahr. Sie zögen deswegen geplante Käufe vor.

Für Januar bis November betrug der Rückgang 11,6 Prozent auf 2,22 Millionen Wagen. Für das Gesamtjahr rechnet der Verband mit einem Einbruch von zwölf Prozent. Die russische Wirtschaft leidet unter den Sanktionen des Westens wegen der Ukraine-Krise. Die Regierung in Moskau hatte im September ein Anreizprogramm für den Auto-Kauf mit einem Volumen von zehn Milliarden Rubel (etwa 152 Millionen Euro) aufgelegt. Vergangene Woche wurde es mit der gleichen Summe verlängert.

Brexit 2019
  • rtr
Startseite

0 Kommentare zu "Folge der Sanktionen : Staatshilfen für Russlands Automarkt"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.