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Fortschritte beim Defizitabbau Öffentliche Verschuldung steigt nicht mehr

Nur die Bad Bank der Hypo Real Estate belastet die Bilanz: Ihre Schulden stiegen 2014 an, der Bund muss sie über einen Extrahaushalt ausgleichen. Doch ansonsten entwickeln sich die Schuldenstände in Bund und Ländern gut.
18.12.2014 - 12:33 Uhr Kommentieren
Schaut man auf die Schuldenuhren des Bundes der Steuerzahler, kann einem angesichts der hohen Verschuldungssummen schon leicht schwindelig werden. Doch Bund und Länder machen langsam Fortschritte. Quelle: dpa

Schaut man auf die Schuldenuhren des Bundes der Steuerzahler, kann einem angesichts der hohen Verschuldungssummen schon leicht schwindelig werden. Doch Bund und Länder machen langsam Fortschritte.

(Foto: dpa)

Wiesbaden Dank des Schuldenabbaus des Bundes sind die Verbindlichkeiten der öffentlichen Hand im Sommer nicht weiter gestiegen. Ende September waren Bund, Länder und Gemeinden einschließlich aller Kern- und Extrahaushalte mit 2,04 Billionen Euro verschuldet, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Damit sei der Schuldenstand im Vergleich zum Vorquartal nahezu unverändert.

Die Schulden des Bundes sanken zum 30. September um 0,3 Prozent auf 1,28 Billionen Euro. Dabei konnte der Kernhaushalt des Bundes seine Verbindlichkeiten um 0,7 Prozent abbauen - vor allem wegen weniger Kassenkrediten und weniger Wertpapierschulden. Dagegen stieg der Schuldenstand der Extrahaushalte des Bundes um 1,7 Prozent. Ursache hierfür war den Statistikern zufolge eine steigende Verschuldung der Bad Bank der in der Finanzkrise kollabierten Hypo Real Estate (FMS Wertmanagement ).

Bei den Ländern und Kommunen kletterten die Verbindlichkeiten jeweils. Die Länder waren Ende des dritten Quartals mit 622,5 Milliarden Euro verschuldet - dies ist ein Plus von 0,6 Prozent zum Vorquartal. Die Verschuldung der Gemeinden und Gemeindeverbände erhöhte sich um 0,3 Prozent auf 139,2 Milliarden Euro.

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