Soros fordert Eurobonds
Frankfurt Bevor Hedgefonds-Legende George Soros seine Rede beginnt, haben die Organisatoren Musik aufgelegt. Sie ist harmonisch und langsam, so als ob sie die Gemüter beruhigen sollte. Das ist keine schlechte Idee, wie sich später herausstellt. Denn das, was Soros vor 1200 Zuhörern im vollbesetzten Hörsaal der Frankfurter Goethe-Uni vorträgt, kommt in Deutschland garantiert nicht gut an.
Dennoch hat er den Ort mit Bedacht gewählt. Deutschland sei auf dem Fahrersitz, ob es wolle oder nicht. Es sei das einzige Land, das die Euro-Krise lösen könne, sagt er. Es müsse sich nur endlich entscheiden, was es wolle. Soros sieht nur zwei Alternativen: „Entweder Deutschland akzeptiert Euro-Bonds oder es tritt aus dem Euro aus.“
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