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Handelsblatt exklusiv Deutsche Wirtschaft verliert an Tempo

Laut Barclays-Indikator wird das Bruttoinlandsprodukt nur 0,4 Prozent wachsen.
07.07.2011 - 18:21 Uhr 2 Kommentare
Deutsche Wirtschaft verliert an Tempo. Quelle: dpa

Deutsche Wirtschaft verliert an Tempo.

(Foto: dpa)

Die deutsche Wirtschaft hat im zweiten Quartal deutlich an Tempo verloren - und wird auch im laufenden Vierteljahr nur langsam wachsen. Das zeigt der Handelsblatt-Barclays-Indikator (Handelsblatt Freitagsausgabe). Das Konjunkturbarometer, das Barclays Capital monatlich exklusiv für das Handelsblatt berechnet, sagt für das zweite wie für das dritte Quartal einen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes um jeweils 0,4 Prozent gegenüber dem Vorquartal vorher. Im ersten Quartal war das Bruttoinlandsprodukt noch um 1,5 Prozent gestiegen.

Es gebe zwar Hinweise von der Produktionsseite auf ein etwas höheres Wachstum im zweiten Quartal, sagte Barclays Capital-Ökonom Frank Engels dem Handelsblatt. "Allerdings enttäuschten bislang die Zahlen zum privaten Konsum und auch der Wachstumsbeitrag vom Außenhandel sollte ebenfalls bestenfalls moderat positiv ausfallen." Für das laufende Quartal sieht der Volkswirt sogar Risiken nach unten - so lange keine Wiederbelebung der Wachstumsdynamik aus dem Ausland zu beobachten sei.

 

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    2 Kommentare zu "Handelsblatt exklusiv: Deutsche Wirtschaft verliert an Tempo"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Fortsetzung:
      +++ Der fragile Boom der Autobauer +++
      Der Aufschwung droht in vielen Ländern abzuflauen, auf dem wichtigen Markt China knicken bereits die Autoverkäufe ein. Die deutschen Autobauer könnte das hart treffen.

      Die Gründe für das verlangsamte Wachstum liegen im Einbruch des japanischen Marktes nach der Naturkatastrophe, dem langsameren Wachstum in China und Rückgängen in Italien, Frankreich, England und Spanien.

      Auch der Autoabsatz in China ist zuletzt ins Stocken geraten. Im Mai kam es besonders Dicke: Der Markt stagnierte vollends, das Wachstum ging auf Null zurück. Zum Vergleich: im gesamten Jahr 2010 legte der Automarkt in China um mehr als 30 Prozent zu.
      http://www.manager-magazin.de/finanzen/boerse/0,2828,771543,00.html

      Im Gegensatz zu China, die noch mit Dollars bezahlen können, schicken wir den Länder innerhalb der EU gleich die Kreditverträge mit, damit sie unsere Exportrechnungen für die Träume auf 4 Rädern Made in Germany bezahlen können.

      Und jetzt dürfen wir sogar noch die Kredite selbst zurückzahlen!! Wer hat da in der Schule nicht aufgepasst.

      Weltweit sind die Konjunturstrohfeuer wirkungslos verpufft, ohne einen selbsttragenden Aufschwung auszulösen. Die derzeitige Situation ist um ein vielfaches gefährlicher, als noch vor 3 Jahren.
      Seit Ende der Kreditorgie haben die PIGGS nicht nur kein Geschäftsmodell mehr, sondern auch explodierende Ausgaben für Soziales und Zinsen und gleichzeitig wegbrechende Steuereinnahmen. Adäquat zu den USA und dem UK.

      +++ unser erträumter Aufschwung – eine Fata Morgana +++
      Aber es war ein schöner Traum.

    • +++ Einzelhändler schließen Mai mit minus 2,8 Prozent ab +++
      In der Kategorie der stärksten Rückgänge findet sich Dänemark (-3,7 Prozent), Portugal (-3,1), Deutschland (-2,8) und Österreich (-2,3) wieder. Das Absatzvolumen im Einzelhandel ist in diesem Monat laut Eurostat sowohl im Euroraum als auch in der EU-27 um 1,1 Prozent gefallen.
      http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/675249/Einzelhaendler-schliessen-Mai-mit-minus-23-Prozent-ab?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

      +++ Griechenland, Irland und Portugal sind nur ein kleiner Vorgeschmack +++
      Die Lage ist nach Ansicht der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich ernst. Es drohe ein Flächenbrand, wenn Staaten und Private nicht umgehend und massiv sparten. Die gängigen Ausreden lassen die Experten nicht gelten.
      http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Griechenland-Irland-und-Portugal-sind-nur-ein-kleiner-Vorgeschmack/story/15866457

      +++ In der Flaute steigt das Crash-Risiko +++
      Nun beginnt eine heikle Phase: Schon kleine Schocks können die nächste große Krise auslösen. Und die westlichen Staaten könnten kaum noch etwas dagegen tun. Die Party scheint ihren Höhepunkt überschritten zu haben.

      Phasen einer derartigen konjunkturellen Abschwächung sind stets mit erhöhten Risiken verbunden: In einer konjunkturell schwachen Volkswirtschaft können selbst geringfügige negative Überraschungen die Stimmung zum Kippen bringen und die Wirtschaft auf Rezessionskurs schicken. In der derzeitigen Situation ist dieses Risiko noch größer als sonst. Denn zum einen ist das weltweite Finanzsystem immer noch labil, und die mit der Abkühlung der Konjunktur dürfte es tendenziell erneut schwächen. Und eine dauerhaft Lösung der Schuldenkrise in den Peripherieländern offenbar in weite Ferne gerückt ist.
      http://www.manager-magazin.de/politik/konjunktur/0,2828,771900,00.html

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