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Frühindikator März Konjunkturbelebung gewinnt an Dynamik

Die deutsche Wirtschaft gewinnt im ersten Halbjahr 2006 zunehmend an Stärke. Der Handelsblatt-Frühindikator ist im März gegenüber dem Vormonat nochmals leicht gestiegen. Für den Zeitraum von April bis Juni sagt der Indikator nun ein Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent in gleitender Jahresrate voraus, nachdem er für das erste Quartal einen Anstieg um 1,5 Prozent prognostiziert hatte.

DÜSSELDORF.Die gleitende Jahresrate gibt die Veränderung des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) in den vergangenen vier gegenüber den vorherigen vier Quartalen an.

„2006 ist eine Zwei vor dem Komma am Jahresende durchaus drin“, sagt Ökonom Ulrich van Suntum im Hinblick auf das Wirtschaftswachstum. Der Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Münster hat das Barometer für das Handelsblatt entwickelt und berechnet die Prognosen jeden Monat. Trifft seine Vorhersage für das laufende Jahr zu, stände ein deutlicher Wachstumsschub gegenüber 2005 bevor. Im Schlussquartal des vergangenen Jahres hatte die deutsche Wirtschaft saisonbereinigt nur stagniert. Im Gesamtjahr 2005 war das BIP in Deutschland um 0,9 Prozent gewachsen – genau das hatte der Handelsblatt-Frühindikator vorhergesagt.

Gesamtdeutscher Frühindikator:

>>Tabellen

Konjunkturbarometer Ost:

>>Tabellen

Ein Anzeichen für die verstärkte Konjunkturbelebung sind die viel beachteten Stimmungsindikatoren: das Ifo-Barometer, das auf einer Umfrage unter gut 7 000 Unternehmern beruht, und der ZEW-Index, für den mehr als 300 Finanzmarktspezialisten befragt werden. Das Barometer des ZEWs war zuletzt leicht zurückgegangen, bestätigte aber den insgesamt positiven Trend – denn der Index blieb weiter auf einem sehr hohen Niveau und damit weit über seinem historischen Mittelwert von 34,9 Zählern. Im Januar hatte das Barometer den höchsten Stand seit zwei Jahren erreicht. Der Index des Ifo-Institutes war zuletzt das dritte Mal in Folge gestiegen – auf den höchsten Wert seit Oktober 1991.

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