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Hoffnung auf anhaltenden Aufschwung Industrie produziert wieder deutlich mehr

Die Produktion in Deutschland ist im Juli unerwartet deutlich um 1,6 Prozent im vergleich zum Vormonat gestiegen. Im Juni war noch ein Rückgang um 1,5 Prozent verzeichnet worden. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums vom Dienstag legte insbesondere die Industrieproduktion zu. Hier wurde ein Plus von 1,8 Prozent verbucht. Die Energieproduktion stieg um 0,8 Prozent, die Bauleistung nur um 0,3 Prozent.

HB BERLIN. „Es gibt damit die Hoffnung auf einen gesunden Beitrag der Industrie zum Wirtschaftswachstum im dritten Quartal“, sagte Thorsten Polleit von Barclays Bank. Auch die Chemiebranche verkaufte im Frühjahr erstmals seit langem auch im Inland mehr, während Autobauer weiter unter der Zurückhaltung der Verbraucher leiden.

Analysten hatten nur mit einem Anstieg der Produktion um 0,8 % gerechnet, nachdem. Allerdings hatten einige Volkswirte am Montag den Anstieg der Aufträge um drei Prozent als Vorboten für ein höheres Produktionsplus gewertet.

Die Industriebetriebe stellten im Juli 2,0 % mehr Investitionsgüter als im Vormonat her und produzierten 1,4 % mehr Vorleistungsgüter. Die Konsumgüterproduzenten weiteten ihre Erzeugung um 2,2 % aus.

„Besonders erfreulich ist der deutliche Anstieg sowohl bei Investitions- als auch bei Konsumgütern“, sagte Uwe Dürkop von der Bankgesellschaft Berlin und äußerte die Hoffnung auf eine wachsende Binnennachfrage im zweiten Halbjahr. Die Zurückhaltung von Verbrauchern und Firmen ist immer noch der größte Bremsklotz für die deutsche Wirtschaft, weil sich der Exportboom in der Industrie bisher kaum in anderen Branchen bemerkbar gemacht hat.

So beklagte der Autofirmen-Verband (VDA) am Dienstag die Zurückhaltung der Verbraucher, die zum Rückgang der Auto-Neuzulassungen im August beigetragen habe. Der Chemieverband VCI berichtete dagegen über eine steigende Nachfrage in den industrienahen Sektoren im zweiten Quartal, wenn auch nach wie vor der Export die größten Impulse liefere.

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