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Hohe Energieimporte Japan meldet erneut Handelsdefizit

Japan verzeichnet erneut ein Handelsdefizit, den 20. Monat in Folge. Grund dafür sind der schwache Yen und Kosten für den Import von Öl und Gas. Seit Fukushima 2011 ist Japan besonders von Energieimporten abhängig.
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Das massive Handelsdefizit erklärt sich aus der Schwäche des Yen. Quelle: Reuters

Das massive Handelsdefizit erklärt sich aus der Schwäche des Yen.

(Foto: Reuters)

Tokio Japan hat den 20. Monat in Folge ein Handelsdefizit verzeichnet. Wie die Regierung am Mittwoch auf Basis aktueller Daten mitteilte, betrug das Minus zwischen Einfuhren und Ausfuhren im Februar 800,3 Milliarden Yen (rund sechs Milliarden Euro). Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht das einem Anstieg um 3,5 Prozent. Im Vormonat Januar hatten die Importe allerdings zu einem noch wesentlich höheren Defizit von umgerechnet 20 Milliarden Euro geführt.

Das massive Defizit erklärt sich aus der Schwäche des Yen und aus den Kosten für den Import von Öl und Gas. Nach der Atomkatastrophe von Fukushima im März 2011 hängt das ressourcenarme Japan in besonders hohem Maße von Energieimporten ab. Denn als Folge von Fukushima nahm das Land alle 48 Reaktoren vom Netz. Damit schmälert sich schon seit Monaten der Effekt der exportierten Güter.

Die Importe legten im Februar im Vergleich zum Vorjahresmonat um neun Prozent auf 6,6 Billionen Yen zu, die Exporten stiegen um fast zehn Prozent auf 5,8 Billionen Yen. Das Finanzministerium teilte ferner mit, im Windschatten der anziehenden Konjunktur seien im Februar mehr Computerchips und elektronische Güter eingeführt worden.

Die Phase des seit 20 Monaten anhaltenden Handelsdefizits ist die längste, seit das Finanzamt 1979 mit dieser Statistik begann.

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