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Japan-Krise G7 helfen Japan mit Intervention am Devisenmarkt

17.03.2011 - 23:58 Uhr Kommentieren
G7-Finanzminister und Notenbankchefs bei einem Treffen in Kanada im Februar 2010. Quelle: dpa

G7-Finanzminister und Notenbankchefs bei einem Treffen in Kanada im Februar 2010.

(Foto: dpa)

Tokio Nach dem Rekordhoch des Yen greift die japanische Notenbank zusammen mit anderen wichtigen Zentralbanken am Devisenmarkt ein.

Darauf hätten sich die sieben führenden Industrienationen (G7) geeinigt, teilte der japanische Finanzminister Yoshihiko Noda am Freitag mit. „Angesichts der Yen-Bewegungen nach den tragischen Ereignissen in Japan haben sich die USA, Großbritannien, Kanada und die Europäische Zentralbank mit Japan darauf geeinigt, gemeinsam am Devisenmarkt zu intervenieren“, sagte der Minister nach einer Konferenzschaltung der G7-Finanzminister.

Japans Notenbank sei seit 01.00 Uhr (MEZ) aktiv, die anderen Zentralbanken würden handeln sobald ihre Märkte öffneten. Zum Umfang der Intervention äußerte sich Noda nicht.

Der Dollar machte im Anschluss Boden gut und kostete 81,19 Yen. Zuvor mussten zeitweilig nur noch 77,16 Yen für einen Greenback gezahlt werden.

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    Grund für den Anstieg des Yen waren japanische Investoren, die nach dem schweren Erdbeben weltweit Anlagegeld nach Hause zurückholten, um den Wiederaufbau der zerstörten Gebiete sowie die Bewältigung der Atomkatastrophe zu finanzieren. Die Folge war eine starke Nachfrage nach der Landeswährung Yen.

    Die Japaner intervenierten zuletzt am 15. September 2010 alleine am Devisenmarkt. Die EZB griff zum ersten und bisher einzigen Mal im Herbst 2000 an den internationalen Währungsmärkten ein. Damals hatten EZB, die US-Notenbank Fed und die Bank von Japan gemeinsam Euro gekauft, um die Gemeinschaftswährung zu stützen.

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