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Klaus Regling Rettungsfonds-Chef sieht Spanien nicht in Gefahr

Der Chef des Euro-Rettungsfonds, Klaus Regling, mahnt Politik und Kapitalmärkte zur Zuversicht. „Zur Zeit gibt es kein weiteres gefährdetes Land“, sagt er. Spanien sei nicht gefährdet.
13.04.2011 - 07:01 Uhr 1 Kommentar
Klaus Regling, Chef des Euro-Rettungsfonds. Quelle: Reuters

Klaus Regling, Chef des Euro-Rettungsfonds.

(Foto: Reuters)

Berlin Der Chef des Euro-Rettungsfonds, Klaus Regling, sieht nach eigenen Worten keine Anhaltspunkte dafür, dass nach Portugal nun auch Spanien Hilfen aus dem Euro-Rettungsschirm beantragen müsste. „Die Märkte haben Griechenland, Irland und Portugal als Problemfälle
identifiziert, zur Zeit gibt es kein weiteres gefährdetes Land“, sagte Regling der „Augsburger Allgemeinen“ nach einer Vorabmitteilung. „Spanien unternimmt enorme Anstrengungen, um den Haushalt zu konsolidieren“, beteuerte Regling.

Vor einem Jahr habe das Land zwar noch als erster Kandidat für den Euro-Rettungsfonds gegolten, aber heute stehe es viel besser da und habe sich nach Meinung der Märkte von den drei kleinen Ländern klar abgesetzt, fügte er hinzu. In der vergangenen Woche hatte Portugal Hilfen aus dem Rettungsfonds beantragt. Damit das Milliarden-Hilfspaket rasch auf den Weg gebracht werden kann, sollen die Verhandlungen über die einhergehenden Spar- und Reformauflagen bereits Mitte Mai abgeschlossen werden.

Das Kreditvolumen für Portugal wird sich nach Angaben von EU-Währungskommissar Olli Rehn voraussichtlich 80 Milliarden Euro betragen. Portugal ist nach Irland das zweite Mitglied der Euro-Zone, das den Rettungsschirm nutzen muss, der nach der Griechenland-Krise geschaffen worden war.

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    1 Kommentar zu "Klaus Regling : Rettungsfonds-Chef sieht Spanien nicht in Gefahr"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Na dann ist ja alles super! Kein deutsches Steuergeld für Griechenland, der Euro ist stabil, Irland ist nicht Griechenland, Portugal ist nicht Irland und der Rettungsschirm bleibt eine "vorübergehende Institution". Und es sind ja eh nur Bürgschaften, die nie, nie in Anspruch genommen werden. Ach ja, ganz wichtig: Deutschland muss auf jeden Fall alternativlos zahlen, weil wir ja der größte Profiteur vom Euro sind und weil sonst ein "Verlust der Kultur" droht oder sogar Krieg, so wie er ja schon seit langem in den armen, euro-losen Ländern Dänemark, Schweden, Norwegen und der Schweiz tobt. Und ich glaube ganz fest daran, dass die Erde doch eine Scheibe ist, an deren Ende man runterfällt...

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