Konjunktur Wirtschaftsweiser sagt Talfahrt voraus

Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger warnt davor, dass es in Deutschland mit dem Konjunkturaufschwung bald vorbei sein könnte. Verantwortlich dafür seien diverse Schuldenkrisen. Den USA wäscht Bofinger besonders den Kopf.
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Die Konjunktur wird sich abkühlen, meint Bofinger. Quelle: dpa

Die Konjunktur wird sich abkühlen, meint Bofinger.

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DüsseldorfDer Wirtschaftsweise Peter Bofinger hat vor einer deutlichen Abkühlung der deutschen Konjunktur infolge der Schuldenkrisen in den USA und in Europa gewarnt.

"Leider tragen diese Entwicklungen dazu bei, dass der Konjunkturaufschwung in Deutschland zu Ende geht und nun eine deutliche Abkühlung bevorsteht", sagte Bofinger der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Montagausgabe). "Wir werden in Deutschland deutlich geringere Wachstumsraten erleben als 2010 und 2011. Raten von über drei Prozent gehören der Vergangenheit an", sagte das Mitglied des Sachverständigenrats der Bundesregierung.

Zugleich kritisierte Bofinger die sich abzeichnende Einigung im US-Schuldenstreit. Ohne Steuererhöhungen, die US-Präsident Barack Obama offensichtlich nicht durchsetzen könne, "gehen die USA vor die Hunde", warnte Bofinger. Der amerikanische Staat sei "heillos unterfinanziert".

Einigt sich der US-Kongress bis Dienstag nicht auf eine Anhebung der Schuldengrenze von derzeit 14,3 Billionen Dollar (rund zehn Billionen Euro), sind die USA offiziell zahlungsunfähig. Demokraten und Republikaner ringen seit Wochen erbittert um eine Lösung.

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9 Kommentare zu "Konjunktur: Wirtschaftsweiser orakelt Talfahrt für Deutschland"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Wieso werden einem Herrn Bofinger im Handelsblatt soviel Zeilen und Aufmerksamkeit gewidmet ?!

  • Auch wenn er viel Stuss redet - immerhin die Prognose war nicht ganz falsch. Man muss auch mit kleinen Dingen zufrieden sein.^^

  • Herr Bofinger ist nicht deshalb "Wirtschaftsweiser" weil besonders weise ist. Herr Bofinger wurde "im März 2004 satzungsgemäß auf Empfehlung der Gewerkschaften zum Wirtschaftsweisen berufen."

  • Herr Bofinger wird langsam aber sicher zu einem deutschen Barroso. Sehr mitteilungsbedürftig und ein großer Favorit von Transferunion und Eurobonds.

  • Diese "Wirtschaftsweisen" sind ohnehin ein Witz.
    Wer hat diesen Unsinn eigentlich begonnen?
    Bofinger ist ein Schwätzer genau wie Merkel. Sie setzen ihre Segel immer nach dem Wind

    Schaut Euch im ZdF das mal an. Habe ich gestern Nacht gesehen. Michael Moore beschreibt sehr schön, wie die Krise funktioniert und wer davon profitiert.
    Staats- also Sgteuergelder wandern in die Banken. Wie bei uns. Denn Griechenalnd bekommt ja kein Geld, das ist ja die Lüge, die verbreitet wird,. Das Geld bekommen die Banken in Frankreich und Detuschland
    Sämtliche Finanzleute der Bush-Regierung waren Männer von Goldmann-Sachs.
    Und Merkel nahm ja auch Ackermann zum Gipfel nach Brüssel mit für das letze Rettungspaket und Ackermann hat den Politikern gesagt wo es lang geht.
    Die Banken und Finanzhaie haben sich die Regierungen gekauft, so ist das.
    So lange das so ist, wird sich nichts, aber auch gar nichts ändern.
    http://spielfilm.zdf.de/ZDFde/inhalt/27/0,1872,1020923_idDispatch:10805540,00.html?dr=1

  • Und das ist ein Wirtschaftsweise?! Jeder Erstsemestler kann solche Weisheiten von sich geben.

  • Als ich die Überschrift gelesen habe, dachte ich sofort: "Das kann doch nur Bofinger sein" et voila, er wars.

  • Dieser Bofinger weis auch nicht was Er will
    Einmal so das andere mal wieder anders.Ist ja klar Er ist ein Wirtschaftsweiser, woher wissen die eigentlich alles
    und gleichzeitig aber auch garnichts.Die werden ja viel
    zu hoch bezahlt, Die sollten nicht mehr verdienen wie ein
    Maurer, Schreiner, Verkäufer usw.

  • Ueber die ganze Zeit, in der der Professor Bofinger auf meinem Radarschirm war, ist er immer und immer wieder fuer Verschuldung eingetreten. Er hielt es fuer das Recht, wenn nicht die Pflicht, des Staates, in Bildung und Infrastruktur zu investieren, auch wenn man sich zu diesem Zweck verschulde. Dabei hat er immer ausgeblendet, dass diese Investitionen des Staates ueber viele Jahrzehnte hinweg nie eine Dividende erbracht haben (Stichwort Pisa!). Ist er jetzt vielleicht aufgewacht oder ist es einfach nur en vogue auf die USA einzudreschen?

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