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Konjunkturausblick Die größten Risiken für die Weltwirtschaft

IWF-Chefin Christine Lagarde hat ihre Prognose für die Weltwirtschaft nach unten korrigiert. Zwar hat sich die Lage in der Euro-Zone etwas beruhigt, doch dafür ist ein neuer großer Unsicherheitsfaktor hinzugekommen.
09.07.2013 - 13:14 Uhr 47 Kommentare
Risiken für die Weltwirtschaft: Sie liegen nicht nur in der Euro-Zone.

Risiken für die Weltwirtschaft: Sie liegen nicht nur in der Euro-Zone.

Düsseldorf Währungsfonds-Chefin Christine Lagarde warnt vor neuen Gefahren für die Weltwirtschaft. „Während alte Risiken fortbestehen, sind neue hinzugekommen“, heißt es in der heute vorgestellten Aktualisierung des IWF-Ausblicks für die Weltwirtschaft. Dazu gehöre vor allem das schleppende Wachstum in den Schwellenländern.

Lange waren sie das Kraftzentrum der Weltwirtschaft. Nach der Finanzkrise 2008 stützten die Schwellenländer das globale Wachstum. Ihr Anteil an der Weltwirtschaft hat im letzten Jahrzehnt dramatisch zugenommen: Zwischen den Jahren 2000 und 2013 verdoppelte er sich von 20 auf fast 40 Prozent.

Im gleichen Maße nahm jedoch auch die Abhängigkeit von ihnen zu. Dies könnte sich nun rächen. Mit China und Brasilien stecken die beiden Schwergewichte unter den Schwellenländern in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Die Probleme könnten sich durch eine straffere Geldpolitik in den Industrieländern noch verstärken.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet für 2013 ein Wachstum von 3,1 Prozent, das sind 0,2 Punkte weniger als noch im April. Im Euro-Raum werde die Rezession mit 0,6 Prozent fast doppelt so schwer ausfallen wie bisher geschätzt. Deutschland werde 2013 mit 0,3 Prozent nur halb so stark zulegen wie zuletzt vorausgesagt.

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    Die Probleme der Eurozone sind inzwischen schon chronisch. Nach wie vor können sie die Weltwirtschaft hart treffen. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Sicherheitsnetz aber deutlich verbessert. Die Regierungskrise in Portugal hat zwei Dinge gezeigt: Zum einen ist die Euro-Krise noch längst nicht zu Ende, zum anderen reagieren die Märkte inzwischen weit weniger hektisch auf temporäre Krisen.

    Für die Finanzmärkte spielt auch die Zinspolitik eine große Rolle. Hier zeichnet sich in den USA eine Wende ab, vor der viele Angst haben.

    Handelsblatt Online zeigt die größten Risiken für die Weltwirtschaft.

    Risiko 1: Strauchelnde Schwellenländer
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    Mehr zu: Konjunkturausblick - Die größten Risiken für die Weltwirtschaft
    47 Kommentare zu "Konjunkturausblick: Die größten Risiken für die Weltwirtschaft"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Teil III
      Die finale Krise steht erst noch bevor, z.B. wenn die Fed ihre Staatsanleiheankaufprogramme reduziert. Der kommende Finanz-Crash wird epochale Ausmaße annehmen. Schulden, überall nur Schulden. Die Industriestaaten haben die Rettung ihrer maroden Banken teuer erkauft, dazu kommen hausgemachte Probleme. Und die USA und das UK haben sich fast komplett deindustrialisiert und ihre Realwirtschaft in Billiglohnländer ausgelagert. Es wurde eine Dienstleistungsgesellschaft aufgebaut, wo jeder jedem was verkaufen sollte.

      Tja, so könnte man Punkt für Punkt jedes Aufschwungszenarios zerlegen. Übrig bleibt Asche. Nicht umsonst wird der Goldpreis von den größten Banken weltweit nach unten manipuliert. Das ist schon die pure Angst vor dem immer näher kommenden Kollaps.

    • Teil II
      Dass die von vielen Beobachtern versprochene Renaissance der amerikanischen Industrie im Sog niedrigerer Energiepreise noch nicht eingetreten ist, das belegen auch die Exportzahlen der USA. Der Anteil der USA an den weltweiten Exporten hätte bei einer solchen Renaissance zunehmen müssen. Das wird aber laut den Zahlen der OECD nicht belegt.

      Das lässt die angebliche Renaissance des Industriesektors in den USA als Flop erscheinen.
      Denselben Eindruck vermitteln auch die Zahlen der US-Notenbank, die zeigen, dass das Wachstum der Beschäftigung in der US-Industrie zuletzt eher nachgelassen hat.

      Der erträumte Aufschwung - eine Fata-Morgana – vor allem in den USA.
      Nun wieder zurück in die Realität. Die Weltlei(d)währung Dollar hat einen massiven Vorteil gegenüber anderen Währungen: Man kann die Druckerpressen 30 Stunden am Tag rotieren lassen. Das war´s dann auch schon mit dem Aufschwung – und kein bissl mehr!!

      Dass auch unsere Politiker auf der Gehaltsliste der Bankster stehen und allein zwischen Okt. 2008 und Okt. 2010 4589 Mrd. Euro zur Rettung der Bankster vom Steuerzahler bezahlt wurde, sich die Staaten für die Zocker total überschuldet haben und jeglichen Aufschwung in der Realwirtschaft bereits im Keim erstickt wird, das ist der Untergang der westl. Ind.länder. Da is nix mehr zu retten, da is Feierabend! Die Weltverschuldung hat sich in den letzten 20 Jahren von 19 Bio. auf über 200 Bio. $ erhöht. Und die Bankster sitzen immer noch auf über 600 Bio. $ absolut wertloser Papierschnipsel, aus den Bilanzen in Schattenbanken und Zweckgesellschaften ausgelagert, um sie vor dem sofortigem Kollaps zu bewahren. Ohne einen Reset im Finanzbetrugssystem, einem Trennbankensystem und in Europa die Wiedereinführung der Landeswährungen erwartet uns ein jahrzehntelanges Siechtum mit inneren Unruhen und Bürgerkriegen!! Bernanke sollte für die 50 Mio. US-Bürger beten, die jeden Tag an den Suppenküchen anstehen.

    • „Nicht nur der Arbeitsmarkt zieht an - auch auf dem Häusermarkt gibt es deutliche Erholungszeichen“
      Das ist ein großer Irrtum! Große Kapitalanlagegesellschaften bekommen zinsloses Geld von der Fed und kaufen damit Immobilien, allein in der Hoffnung, dass sich alles wieder zum Guten wendet und die Immobilien teurer verkauft werden können. Und dies sind also die deutlichen Erholungszeichen, so so.
      Zum anderen haben die Banken Hunderttausende leerstehende Immobilien in ihren Büchern, zu Werten anno 2008 – nicht angepasst. Die Banken kaufen sich ab und zu gegenseitig ein paar Immobilien mit hohen Preisen ab, um eine Nachfrage zu suggerieren, und um ihre Bilanzen nicht aktualisieren zu müssen. Das wäre der Tod von weiteren Tausender US-, aber auch EU-Banken, die dort lustig in leerstehenden Gewerbeimmobilien investiert sind, die Armen.

      Amerikas einzige Hoffnung auf einen Aufschwung, die eigene Energieversorgung durch Fracking sicher zu stellen, schmilzt wie Schnee in der Sonne dahin.
      Eines der weltweit größten Fracker/Schiefergasunternehmen Chesapeake Energy leitete 2012 den Verkauf von Anlagen im Wert von schätzungsweise knapp sieben Milliarden Dollar ein, um seine drückende Schuldenlast von mehr als elf Milliarden zu reduzieren.

      Brisanter noch ist aber dieser Vorwurf von Rogers: "Die zu erwartenden Einnahmen von Schieferfirmen wurden ähnlich wie die hypothekenbesicherten Derivate vor der Finanzkrise 2008 gebündelt und mit der fragwürdigen Besicherung an Fonds verkauft."

      Zweifel gibt es aber nicht nur an der Profitabilität der Schieferfirmen und an der Haltbarkeit des aktuellen Booms. Investmentbanken selbst beginnen den Segen des Booms für die Konjunktur anzuzweifeln.

    • Kasnn sich diese Lagarde denn nicht mit den deutschen Regierungsmarionetten abstimmen, bevor sie immer das Gegenteil verbreitet? Dann haetten die deutschen Polittrottel nachher nicht so viel zum rumstammeln und ihre medien anzuwien immer neue Dementies zu erfinden!
      Politik geht doch viel einfacher, wenn sie abgestimmt passiert! Die Lagard soll doch mal den Bundestag studieren, da sieht sie, dass das geht, auch ueber alle Parteien hinweg! Wunderscheone Politwelt!

    • @Dissident.
      Wiki schreibt zu Freigeld: Damit das Geld also ständig im Umlauf bleibt und weiter investiert wird, statt gehortet zu werden, muss es ständig an Wert verlieren. Dies wurde bei einigen Freigeld-Währungen zum Beispiel so bewerkstelligt, indem der Geldschein eine Tabelle enthielt, die den (absteigenden) Wert des Scheins für jeden Monat neu anzeigte (siehe Bild).
      Nennt man auch Inflation. Nur das es auf dem Schein steht.

    • @TimoE

      Die FED wurde 1913 durch einen gut geplanten Coup eines wegen anstehender Weihnachstferien knapp aber wohl mit den "entsprechenden richtigen" Männern besetzten US Kongresses durchgemogelt.

      Interessanterweise wurde zeitgleich im Gründungsjahr 1913 der privaten FED die US-Einkommensteuerbehörde ebenfalls erschaffen. Es gab davor in den USA keine Einkommensteuer, der Staat konnte sich bis dahin z.B. ausreichend durch indirekte Steuern wie Mehrwertsteuer finanzieren.

      Wer regiert in Wahrheit ein Land oder global gesehen die Welt?

      Die zu Darstellern degradierten Mitglieder der Regierung welche aufgrund des obigen Kreditsystems ständig um Kredite bitten müssen oder diejenigen welche sie einfach aus dem Nichts ohne Gegenwert vergeben können (schlicht durch Geldmengen-Erhöhung z.B. neue Papierdollar drucken).

      Die eigentliche Wertschöpfung ist dann das Kassieren der Zinsen welche durch echte Arbeit oder Bezüge gedeckt sind - abkassiert wird durch direkte und indirekte Steuern.

      Weltweit läuft das im Prinzip analog aber t.w. besser verschleiert. Hinter dem Nebel der Institutionen findet sich direkt oder indirekt über eine Kette getarnt stets die gleiche Finanzelite.

      99% der Menschen der Völker der Welt leiden, arbeiten und zahlen direkt und indirekt mit ca. 70% ihrer Einkünfte für diese "Bankster-Eliten". Würde sich innerhalb dieser 99% eine genügend große zueinander tolerante Mehrheit mit dem Ziel der Beseitigung des Finanzfeudalismus verbünden, so wäre der Finanzfeudalismus innerhalb kürzester Zeit Geschichte.

    • "Ihr Vorsitz wird durch den Präsidenten des Landes bestimmt."

      Stellt sich die Frage, wer den Präsidenten bestimmt... ;-)

    • @Gast

      Alternative?

      Freigeld nach "Silvio Gesell"!


      Freigeld bringt Freiheit und Wohlstand für alle!

      http://www.freimark-t.de/html/freigeld.html

    • "Die wichtigste Frage lautet: Wie entsteht Geld?
      Geld entsteht nur über Kredit!!!
      Geld = Schuld"

      Weder Zins noch "Schuldgeld" sind das Problem.
      Das Problem entsteht erst durch die Ungleichverteilung.

      Zur Nachfragefinanzierung muß das Geld dadurch nach "unten" mittels Kredit umverteilt werden - momentan schon auf Endzeitniveau (Notenbank -> Staat -> Bank"Produkte". ... und über staatl. Ausgaben ein kurzer Schlenzer in die Realwirtschaft.).

      ... wenn ich Monopoly spiele, und nur einer die Straßen besitzt, dann ändert sich an der grundsätzlichen Problematik nix - egal ob ich mit Zins, oder ohne "spiele".

      ... und schaffe ich bei dem existierenden Szenario noch das "Schuldgeld" ab, ist das Spiel mangels Liquidität auf der Nachfrageseite schlagartig beendet.

    • Hauptgläubiger der USA, bzw. der Bundesregierung der USA ist die FED und nicht mehr die Chinesen.
      Eigentlich geht in den USA doch grade der Traum der ganzen Linken in Erfüllung. Staatsfinanzierung über die Druckerpresse.

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