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Konsumausgaben sinken US-Verbraucher legen Geld auf die hohe Kante

Die US-Verbraucher haben weniger Lust auf Shopping und Geldausgeben. Nach fünf Anstiegen in Folge fielen die Konsumausgaben im Juli überraschend wieder. Dafür wird das Sparschwein wieder häufiger gefüttert.
29.08.2014 Update: 29.08.2014 - 17:34 Uhr Kommentieren
Sparen statt Shopping: US-Verbraucher halten sich beim Kaufen wieder zurück. Quelle: ap

Sparen statt Shopping: US-Verbraucher halten sich beim Kaufen wieder zurück.

(Foto: ap)

Washington Die US-Verbraucher haben sich im Juli überraschend beim Kaufen zurückgehalten und dafür mehr Geld auf die hohe Kante gelegt. Ihre Konsumausgaben fielen um 0,1 Prozent zum Vormonat, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Das war der erste Rückgang nach fünf Anstiegen in Folge. Ökonomen hatten mit einem weiteren Plus von 0,2 Prozent gerechnet. Helaba-Experte Ralf Umlauf geht davon aus, dass die Wirtschaft ihr hohes Tempo vom zweiten Quartal kaum halten dürfte. „Generelle Wachstumszweifel sollten aber nicht aufkommen“, betonte der Analyst. Zudem hellte sich die Stimmung der Verbraucher im August leicht auf.

Im zweiten Quartal legte die weltgrößte Volkswirtschaft um rund ein Prozent zum Vorquartal zu. Garant für die Erholung war zuletzt der private Konsum, der rund 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausmacht. Zum Start ins zweite Halbjahr legten die Amerikaner wieder mehr Geld auf die hohe Kante. Die Sparquote – der Anteil des verfügbaren Einkommen, der beiseitegelegt wird – stieg auf 5,7 Prozent. Das ist der höchste Wert seit Ende 2012.

Die Aussichten für den privaten Konsum sind eher positiv: Die Stimmung der US-Konsumenten hellte sich im August auf. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen stieg nach endgültigen Berechnungen um 0,7 auf 82,5 Punkte, wie Thomson Reuters und die Universität Michigan am Freitag mitteilten. Ökonomen hatten nur mit 80,1 Zählern gerechnet. Die Verbraucher beurteilten die wirtschaftliche Lage so gut wie seit Juli 2007 nicht mehr. Die Aussichten für die kommenden zwölf Monate beurteilten die Konsumenten aber das vierte Mal in Folge schlechter.

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