150 Milliarden Euro China plant angeblich neues Konjunkturprogramm

Einem Bericht zufolge plant China eine neues, milliardenschweres Konjunkturprogramm. Ansonsten fürchte die Regierung einen Konjunktureinbruch, schlimmer noch als in der Finanzkrise 2008.
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China plant angeblich ein erneutes Konjunkturprogramm im großen Stil. Quelle: Reuters
Anleihen für 150 Milliarden Euro

China plant angeblich ein erneutes Konjunkturprogramm im großen Stil.

(Foto: Reuters)

ShanghaiChina plant einem Medienbericht zufolge ein weiteres milliardenschweres Konjunkturprogramm zur Ankurbelung der Wirtschaft. Zwei staatliche Förderbanken, die China Development Bank und die Agricultural Development Bank of China, sollen Anleihen im Wert von einer Billion Yen (150 Milliarden Euro) ausgeben, eine weitere staatliche Bank werde diese Anleihen kaufen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen.

Der Chefvolkswirt der Bank Mizuho Securities Asia in Hongkong hatte laut Bloomberg am Montag geschrieben, die Regierung in Peking bereite offenbar ein großes Konjunkturpaket vor – ansonsten würde das Wachstum schlimmer noch als in der Finanzkrise 2008 einbrechen.

2008 hatte China ein Konjunkturpaket in Höhe von vier Billionen Yen (heute 600 Milliarden Euro) aufgelegt, um das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Das chinesische Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im vergangenen Jahr nur um 7,4 Prozent gewachsen, das war der niedrigste Zuwachs seit 1990. In diesem Jahr legte das BIP im ersten Halbjahr um 7,0 Prozent zu. Die chinesische Zentralbank hat bereits vier Mal seit November die Zinsen gesenkt, um das Wachstum anzuschieben.

Bringen Chinas Börsen die Weltwirtschaft in Gefahr?

  • afp
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1 Kommentar zu "150 Milliarden Euro: China plant angeblich neues Konjunkturprogramm"

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  • Deng hatte zwar Recht - es ist egal, welche Farbe die Katze hat, Hauptsache, sie fängt Mäuse.
    Damit wollte er rechtfertigen, daß selbst in immer noch weitgehend kommunistischen, mindestens aber undemokratischen Strukturen die Marktgesetze funktionieren könnten.

    Nimmt man ihr - wie nun per Staatshandeln - aber die Mäuse fort indem man überall Mausefallen aufstellt, so nutzt auch die größte Katze nichts mehr, aber auch gar nichts.
    Dann "isch over", wie unser badensischer Finanzminister zu sagen pflegt - in zwar imperfekten aber immerhin wahren Englisch.

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