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Analyse von Bert Rürup Warum die Schuldenbremse zur Wachstumsbremse wird

Ein solider Haushalt ist wichtig, keine Frage. Doch wer Schulden dauerhaft verbieten will, ignoriert ein Problem, das Deutschland mit den meisten Industriestaaten teilt und das unseren Wohlstand gefährdet. Eine Analyse.
Die fünf Wirtschaftsweisen bezeichneten in einem Gutachten ein generelles Verschuldungsverbot als „ökonomisch unsinnig“. Quelle: dpa
Schuldenuhr in Düsseldorf

Die fünf Wirtschaftsweisen bezeichneten in einem Gutachten ein generelles Verschuldungsverbot als „ökonomisch unsinnig“.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Für den Bund wurde sie zu Beginn des Jahres scharf gestellt, für die Länder wird sie ab 2020 greifen: die Schuldenbremse. Die seit 2009 im Grundgesetz und in den Landesverfassungen verankerte Regel besagt, dass der Bund jährlich nur noch dauerhafte neue Schulden in Höhe von 0,35 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aufnehmen darf, während für die Länder ein generelles Verbot solcher Schulden gelten wird.

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