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Arbeitsmarkt Arbeitslosenquote sinkt unter fünf Prozent

Einzelne Regionen Deutschlands haben Vollbeschäftigung erreicht. Jedoch werden Arbeitskräfte zunehmend knapp – es herrscht Fachkräftemangel.
Update: 30.10.2018 - 16:51 Uhr Kommentieren

Rekordzahlen auf dem Arbeitsmarkt – Bester Wert seit Wiedervereinigung

BerlinLange folgte auf die monatlichen Rekordmeldungen vom Arbeitsmarkt die Mahnung, doch bitte die Langzeitarbeitslosen nicht zu vergessen. Inzwischen sind auch andere Töne zu hören: „Die Bewältigung des Fachkräftemangels bleibt die größte Zukunftsaufgabe“, sagt der Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), Bertram Brossardt.

Tatsächlich werden die Arbeitskräfte knapp: Die Arbeitslosenquote ist im Oktober erstmals seit der Wiedervereinigung mit 4,9 Prozent unter die Fünfprozentmarke gesunken, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Dienstag mitteilte. „Es zeigt, dass man Marken erreichen kann, von denen wir vor drei Jahren nicht geträumt haben“, sagte BA-Chef Detlef Scheele.

Jobwunder hält an

Von Vollbeschäftigung könne flächendeckend zwar noch keine Rede sein, sagte Scheele. Die sehen Experten bei Quoten von zwei bis drei Prozent erreicht. In Bayern liegen bereits sechs von sieben Regierungsbezirken in diesem Korridor. Auch in Baden-Württemberg beträgt die Quote nur noch drei Prozent.

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) geht deshalb davon aus, dass aus dem Reservoir der Arbeitslosen nicht mehr viel zu holen sein wird, wenn der Beschäftigungsboom anhält. Die Zahl der Erwerbstätigen ist auf ein Rekordhoch von 45,2 Millionen gestiegen, davon sind 33,1 Millionen sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Das IAB erwartet, dass die zunehmende Arbeitskräfteknappheit den weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit begünstigt. So rechnen die Nürnberger Forscher im Jahresdurchschnitt 2019 noch mit 2,23 Millionen Arbeitslosen – 120.000 weniger als in diesem Jahr.

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