Arbeitsmarkt Nur noch 2,762 Millionen Deutsche ohne Job

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Mai um 81 000 auf 2,762 Millionen gesunken. Das sind 120.000 Erwerbslose weniger als vor einem Jahr – und die geringste Arbeitslosenzahl in einem Mai seit 24 Jahren.
Update: 02.06.2015 - 10:51 Uhr 5 Kommentare

Arbeitsmarkt verzeichnet besten Mai seit 1991

NürnbergDie Arbeitslosigkeit in Deutschland ist dank des Frühjahrsaufschwungs auf den niedrigsten Mai-Wert seit 24 Jahren gesunken. Die Zahl der Jobsucher ging im Vergleich zum Vormonat um 81 000 auf 2,762 Millionen zurück, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Dienstag in Nürnberg mitteilte. Dadurch sank die Arbeitslosenquote um 0,2 Punkte auf 6,3 Prozent. Ähnlich stark war die Mai-Arbeitslosigkeit im Schnitt der vergangenen drei Jahre zurückgegangen.

„Obwohl sich das Wirtschaftswachstum zuletzt etwas abgeschwächt hat, entwickelt sich der Arbeitsmarkt weiterhin günstig“, sagte BA-Chef Frank-Jürgen Weise. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Erwerbslosigkeit um 120.000 zurück.

Hauptgrund für den Rückgang war der Frühjahrsaufschwung. Mit dem Ende des Winters stellen Betriebe etwa auf dem Bau, in der Landwirtschaft oder Gastronomie regelmäßig verstärkt Mitarbeiter ein. Trotz dieses Effektes ging im Mai auch die saisonbereinigte Arbeitslosenzahl um 6000 auf 2,786 Millionen zurück.

Die um jahreszeitliche Einflüsse bereinigte Erwerbslosenzahl sank diesmal allerdings nur im Westen Deutschlands; im Osten stagnierte sie. Dies könnte nach Ansicht von Ökonomen auf die Mindestlohn-Regelung zurückzuführen sein. Diese habe in Ostdeutschland vor allem zum Abbau geringfügiger Beschäftigung geführt. Einen Beschäftigungsaufbau habe es nicht gegeben.

Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung entwickelten sich saisonbereinigt ebenfalls positiv. So legte die Zahl der Erwerbstätigen nach den jüngsten Daten vom April um 21.000 auf 42,65 Millionen zu – im Vergleich zum Vorjahresmonat ist dies ein Plus von 208 000. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung stieg um 78.000 auf 30,47 Millionen. Damit legte die Zahl der regulär Beschäftigten binnen Jahresfrist um 537.000 zu (Märzdaten).

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5 Kommentare zu "Arbeitsmarkt: Nur noch 2,762 Millionen Deutsche ohne Job"

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  • Kann den Kommentaren nur zustimmen !

    Diese betrügerisch getricksten, gelogenen Zahlen sind einfach nur eine Frechheit, ja Respektlos !!!
    Warum gehen die Medien nicht gegen solche miesen Machenschaften lauter vor ???
    Ach ja, Springer, Bertelsmann & Co !!

    Eine Scheinwelt die durch unsere "Volksvertreter" und Lobby aufgebaut wird !

    Verlogene kranke Welt !!!

  • Im Mai waren es noch 2,762 Millionen registrierte Arbeitslose. Das waren 120.000 weniger als vor einem Jahr. Sollen es jetzt jedes Jahr 120.000 weniger registrierte Arbeitslose als im Vorjahr werden? Sind es dann bald weniger als zwei Millionen registrierte Arbeitslose in einem Mai? Werden es nun etwa nach der Herbstbelebung weniger als 2,5 Millionen registrierte Arbeitslose sein? Dauert es dann noch lange bis es weniger registrierte Arbeitslose gibt als 1985? Wann sinkt denn nun der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung? Sollte das schon im Wahljahr 2017 der Fall sein?

    Wem ist nicht klar, was nicht arbeitslose Hartz IV Empfänger sind? Mal den Monatsbericht der Arbeitsagentur lesen, wer lesen kann. Dazu zählen u. a. kranke H4 Empfänger oder dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehende Menschen, die Kinder oder Alte bzw. Kranke pflegen. Diese Erwerbstätigen sind ja auch nicht arbeiten, wenn sie krank sind oder Kinder betreuen.

  • Und wieviele davon sind jetzt Hartzvierer geworden und damit nicht mehr arbeitslos?

  • "Nur noch 2,762 Millionen Deutsche ohne Job"

    Plus die 1,2 Mio., die seit 2005 nicht mehr in der Statistik auftauchen, dank der rot-grünen Regierung.

    Die Arbeitslosenstatistik ist seitdem nur nochh reine Regierungspropaganda.

  • Deutschland hat damit immer noch zuviele Arbeitslose vor dem Hintergrund des demographischen Wandel. In Zukunft wird es nur noch Rentner und Pesionäre in Deutschland geben. Und die Pensionen werden uns noch gewaltig auf die Füsse bzw. Steuern schlagen.

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