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Bank of England Leitzins in Großbritannien bleibt niedrig

Auch wenn die Briten für Sonderwege bekannt sind, halten es die Notenbanker des Landes im Kampf gegen niedrige Inflation wie ihre Kollegen aus Amerika und Europa: Der Leitzins bleibt auf historisch niedrigem Niveau.
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Nur einer der neun britischen Notenbankern sprach sich für eine Erhöhung des Leitzinses aus. Quelle: dpa
Beschluss fast einstimmig

Nur einer der neun britischen Notenbankern sprach sich für eine Erhöhung des Leitzinses aus.

(Foto: dpa)

London In Großbritannien verharrt der Leitzins weiter auf historisch niedrigem Niveau. Die Bank of England (BoE) entschied, den Schlüsselsatz bei 0,5 Prozent zu belassen. Auch das Anleihen-Kaufprogramm im Volumen von 375 Milliarden Pfund blieb unverändert. Wie aus den am Donnerstag erstmals zeitnah nach dem Zinsbeschluss veröffentlichten Sitzungsprotokollen hervorgeht, stimmte nur einer der neun Notenbanker für eine Zinserhöhung.

Die Konjunktur brummt, doch die niedrige Inflationsrate bereitet den Währungshütern Sorge. Zuletzt stagnierten die Preise auf der Insel erstmals seit den 1960er Jahren. Damit ist das Inflationsziel der BoE von 2,0 Prozent noch weit weg. Notenbankchef Mark Carney hatte dennoch jüngst signalisiert, dass eine Zinserhöhung näher rückt. Eine Entscheidung darüber dürfte seiner Ansicht nach gegen Jahresende „konkretere Züge“ annehmen. Viele Experten gehen dennoch davon aus, dass es frühestens Anfang 2016 soweit sein wird.

  • rtr
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