Bestellungen im Januar Industrie legt Fehlstart hin – Großaufträge fehlen

Um knapp vier Prozent gingen die Bestellungen bei der deutschen Industrie im Januar zurück. Vor allem aus Euro-Ländern gibt es weniger Aufträge. Doch Experten sehen keinen Grund zur Sorge.
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Nach einem Plus im Dezember gingen die Aufträge im Januar deutlich zurück. Quelle: dpa
Industrie fehlen Großaufträge

Nach einem Plus im Dezember gingen die Aufträge im Januar deutlich zurück.

(Foto: dpa)

BerlinDie deutsche Industrie hat wegen mangelnder Großaufträge einen Fehlstart zu Jahresbeginn hingelegt. Die Bestellungen fielen im Januar um überraschend deutliche 3,9 Prozent zum Vormonat, teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Donnerstag in Berlin mit. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich mit einem Minus von 1,0 Prozent gerechnet. Im Vormonat waren die Bestellungen noch um 4,4 Prozent gestiegen.

„Anders als im Dezember war im Januar ein unterdurchschnittliches Volumen an Großaufträgen zu verzeichnen“, erklärte das Ministerium den unerwartet deutlichen Rückschlag. „In der Tendenz bleiben die Auftragseingänge ebenso wie die Industriekonjunktur insgesamt weiter aufwärtsgerichtet.“ So liege das Auftragsvolumen im Dezember/Januar zusammengenommen um 1,3 Prozent über dem Niveau von Oktober/November.

Die Bestellungen aus dem Ausland fielen um 4,8 Prozent, wobei vor allem aus den Euro-Ländern deutlich weniger ankamen (minus 9,0 Prozent). Die Inlandsaufträge nahmen um 2,5 Prozent ab. Die Nachfrage nach Investitionsgütern wie Maschinen und Fahrzeugen schrumpfte um 4,2 Prozent, die nach Vorleistungen wie Chemikalien um 3,8 Prozent sowie die nach Konsumgütern um 0,6 Prozent.

„Das ist kein Grund zu größerer Sorge“, sagte Ökonom Christian Schulz von der Berenberg Bank. Es erinnere daran, dass das deutsche Wachstum derzeit vor allem vom Konsum getrieben werde. Doch: „Wegen der gesunkenen Ölpreise, dem schwächeren Euro und günstiger Finanzierungsbedingungen sollte die Konjunktur allmählich anziehen.“

Ökonom Stefan Schilbe von HSBC Trinkaus wies auf die „erschreckend große“ Schwankungen hin. „Es fällt auf, dass wir vor allem bei den Auslandsaufträgen eine hohe Volatilität haben - besonders aus der Euro-Zone“, sagte Schilbe. Für einen stärkeren Aufschwung brauche Deutschland den industriellen Sektor, um dann wieder steigende Investitionen zu sehen.

  • rtr
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  • BESTELLUNGEN IM JANUAR
    Industrie legt Fehlstart hin – Großaufträge fehlen

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    TYPISCHE EU-POLITIK !!!

    Zuerst Lügen von Aufwärts ergehen in die Welt publizieren...

    dann hinterher sich ausreden suchen um nicht als Lügner da zu stehen...

    und damit nicht nur EU-Politiker sondern auch Wirtschaftsinstitute !!!

    Die Menschen können niemals vor 2024 etwas Positives aus der EU erwarten...

    EUROPA IST FERTIG UND KAPUTT BIS 2024 !!!

    Erst ab 2024 kann man in Europa eventuell wieder von Aufbauen reden...erst reden...weil MACHER hat diese EU schon lange keiner mehr...

    höchstens SCHULDEN MACHER !!! :-))))))))))




  • Boomt es oder boomt es nicht ist hier die Frage. Jeden Tag eine ander Version. Es wird langsam lächerlich. Hatten wir letzte Woche noch rosige Aussichten, sind es diese Woche schwarze Wolken über Merkelland.n

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