Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Coronakrise DIHK-Umfrage - Teil-Lockdown trifft deutsche Wirtschaft hart

In der Corona-Pandemie bricht der Mehrheit der Unternehmen die Nachfrage weg. Sowohl im Inland als auch auf dem Weltmarkt kommt es zu Ausfällen.
21.11.2020 - 01:54 Uhr 1 Kommentar
Der Teil-Lockdown trifft die deutsche Wirtschaft hart, laut einer DIHK-Umfrage. Quelle: dpa
Coronavirus - Ladenschließung

Der Teil-Lockdown trifft die deutsche Wirtschaft hart, laut einer DIHK-Umfrage.

(Foto: dpa)

Berlin Die Corona-Pandemie löst bei mehr als der Hälfte der deutschen Unternehmen einen Nachfrageeinbruch aus. Das geht aus einer aktuellen DIHK-Umfrage unter mehr als 13.000 Unternehmen aller Branchen und Regionen hervor. „Gekürzte Investitionsbudgets drücken in vielen Weltregionen derzeit die Nachfrage auch nach deutschen Produkten“, teilte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) am Samstag mit.

Im Inland komme es wegen der neuen Corona-Beschränkungen und des Teil-Lockdowns in etlichen Branchen zu weiteren Nachfrageausfällen. „Insgesamt rechnen mehr als zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland 2020 mit einem Umsatzrückgang.“ Gekürzte Investitionsbudgets drückten in vielen Weltregionen die Nachfrage auch nach deutschen Produkten, erklärte der Verband. Doch auch im Inland komme es zu Ausfällen.

Besonders hoch sei der Anteil der Betriebe, die weniger Einnahmen beklagen, im Gastgewerbe (93 Prozent), der Reisewirtschaft (94 Prozent) sowie der Kultur- und Kreativwirtschaft (90 Prozent). „Insbesondere in diesen Branchen stehen die Geschäfte derzeit komplett oder in großen Teilen still.“ Aber auch im Kfz-Handel (73 Prozent) und in der Industrie (69 Prozent) verzeichneten überdurchschnittlich viele Betriebe Umsatzrückgänge für dieses Jahr. Gesamtwirtschaftlich liegt das laut DIHK unter anderem an einer geringeren Nachfrage (51 Prozent), an stornierten Aufträgen (29 Prozent) sowie an logistischen Engpässen bei Zuliefererprodukten (14 Prozent).

Als Reaktion auf die Krise müssen der Umfrage zufolge aktuell 49 Prozent der Unternehmen Investitionen streichen oder verschieben. Vier von zehn Firmen müssten Kosten einsparen, fast ein Viertel ihr Personal abbauen. Viele Unternehmen entwickelten in der Krise aber auch kreative Lösungen, indem sie etwa die Digitalisierung vorantrieben (36 Prozent), ihre Online-Präsenz ausbauten (32 Prozent) oder Geschäftsmodelle umstellten (22 Prozent).

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Mehr: EZB-Vize rechnet mit negativem Wachstum

    • rtr
    • dpa
    Startseite
    Mehr zu: Coronakrise - DIHK-Umfrage - Teil-Lockdown trifft deutsche Wirtschaft hart
    1 Kommentar zu "Coronakrise: DIHK-Umfrage - Teil-Lockdown trifft deutsche Wirtschaft hart"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Alles nur hausgemachte Probleme. Das Leben geht auch ohne Handy, Auto und Corona weiter. Die Börse brummt, Chinas Wirtschaft ist fast bei 100 % und ihr Wessis jamert wegen Lockdown. Wegen mir kann der Lockdown bis zur nächsten Eiszeit dauern. Als ÖPNV- Betriebsleiter bekomme ich 6000,00 € je Monat ob ich arbeite oder nicht, warum soll ich daran etwas ändern? Was interessiert mich fremdes Elend?

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%