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Coronakrise Export verhinderten stärkeren Konjunktureinbruch zu Jahresbeginn

Nach Daten des Statistischen Bundesamts ist das BIP gegenüber dem Vorquartal um 1,7 Prozent gesunken. Die Warenausfuhren konnten ein stärkeres Schrumpfen verhindern.
20.05.2021 - 12:32 Uhr Kommentieren
Insgesamt erreichten die Exporte den Angaben zufolge im ersten Quartal 2021 fast das Niveau der letzten drei Monate des Jahres 2019. Quelle: dpa
Exporte

Insgesamt erreichten die Exporte den Angaben zufolge im ersten Quartal 2021 fast das Niveau der letzten drei Monate des Jahres 2019.

(Foto: dpa)

Wiesbaden Die starken Exporte haben einen schlimmeren Konjunktureinbruch zu Jahresbeginn in Deutschland verhindert. Die Warenausfuhren hätten dafür gesorgt, dass Europas größte Volkswirtschaft im ersten Quartal nicht stärker geschrumpft sei als in einer ersten Schätzung angenommen, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag mit.

Nach vorläufige Daten der Wiesbadener Behörde ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal um 1,7 Prozent gesunken. Nähere Details wollen die Statistiker am Dienstag (25. Mai) bekannt geben.

„Die Exportzahlen des ersten Quartals 2021 werden weithin als Vorboten eines nahenden wirtschaftlichen Aufschwungs gesehen“, erläuterten die Statistiker. Besonders stark fiel der März aus. Deutsche Unternehmen exportierten demnach trotz Lieferengpässen bei wichtigen Bauteilen, etwa in der Autoindustrie, mehr Waren in alle Welt als je zuvor in einem Monat.

Ins Ausland gingen Produkte im Wert von 126,7 Milliarden Euro, eingeführt wurden Waren im Wert von 106,5 Milliarden Euro, wie die Behörde bereits mitgeteilt hatte. Damit wurden die bisher jeweils erzielten Höchstwerte in einem Monat den Angaben zufolge überschritten.

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    Insgesamt erreichten die Exporte den Angaben zufolge im ersten Quartal 2021 fast das Niveau der letzten drei Monate des Jahres 2019, die von der Coronakrise noch gänzlich unbeeinflusst waren.

    Mehr: Während sich vor allem die Industrie erholt, leiden der Handel und viele Dienstleister unter dem Lockdown, zeigt eine Umfrage des DIHK.

    • dpa
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