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Coronakrise Industrieproduktion in Euro-Zone zieht an

In den Euro-Ländern sind die Entwicklungen sehr unterschiedlich. Während Italien und Frankreich hohe Anstiege verzeichnen, geht es in Deutschland langsamer aufwärts.
14.07.2020 - 11:18 Uhr Kommentieren
Trotz des jüngsten Produktionsanstiegs in der Industrie steht dem Währungsraum eine tiefe Rezession ins Haus. Quelle: dpa
Industrie

Trotz des jüngsten Produktionsanstiegs in der Industrie steht dem Währungsraum eine tiefe Rezession ins Haus.

(Foto: dpa)

Brüssel, Berlin Die Industriefirmen im Euro-Raum haben ihre Produktion nach Lockerung von Corona-Eindämmungsmaßnahmen im Mai wieder hochgefahren. Sie stellten 12,4 Prozent mehr her als im Vormonat, wie das Statistikamt Eurostat am Dienstag mitteilte. Experten hatten mit einem Zuwachs um 15,0 Prozent gerechnet. Durch die Revision der April-Daten ergab sich, dass der damalige Einbruch mit 18,2 Prozent noch gravierender ausfiel als zunächst mit minus 17,1 Prozent veranschlagt.

In den einzelnen Euro-Ländern zeigte sich im Mai eine unterschiedliche Entwicklung bei der Fertigung. Die höchsten Anstiege in der Industrieproduktion wurden in Italien (plus 42,1 Prozent), Frankreich (plus 20,0 Prozent) und der Slowakei (plus 19,6 Prozent) registriert. In Deutschland zog die Fertigung um 9,7 Prozent an. Die stärksten Rückgänge waren in Irland (minus 9,8 Prozent) und Finnland (minus 1,3 Prozent) zu verzeichnen.

Trotz des jüngsten Produktionsanstiegs in der Industrie steht dem Währungsraum eine tiefe Rezession ins Haus. Die EU-Kommission veranschlagt für 2020 einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 8,7 Prozent. Für 2021 erwartet Brüssel dann eine Zunahme um 6,1 Prozent. Die konjunkturelle Erholung werde zwar im zweiten Halbjahr 2020 an Dynamik gewinnen. Doch werde sich diese „unvollständig und ungleichmäßig“ in den einzelnen Staaten vollziehen.

Mehr: Das Wirtschaftsministerium erwartet ab Sommer-Quartal die Rückkehr zum Wachstum.

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