Donald Trump „Ich glaube unser Dollar wird zu stark“

Eine starke Währung belastet Exporte und macht Importe günstiger, nicht das Wunschszenario Trumps. Er hofft auf Niedrigzinspolitik der Fed und gesteht - mit trumpischer Selbstgefälligkeit - Mitschuld am starken Dollar.
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Der starke US-Dollar ist gut für das Ego von US-Präsident Trump - aber weniger bekömmlich für die US-Wirtschaft. Quelle: AFP
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Der starke US-Dollar ist gut für das Ego von US-Präsident Trump - aber weniger bekömmlich für die US-Wirtschaft.

(Foto: AFP)

New YorkUS-Präsident Donald Trump hat die Stärke des US-Dollars beklagt. „Ich glaube unser Dollar wird zu stark“, sagte er in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview des „Wall Street Journals“. Teilweise sei er selbst daran schuld, sagte Trump. „Die Leute haben Vertrauen in mich.“

Er äußerte den Wunsch an die Notenbank Federal Reserve, bei weiteren Leitzinserhöhungen vorsichtig zu sein, um den Dollar nicht noch stärker zu machen. „Es klingt gut, das ist es aber auch schon“, sagte er. „Ich mag Niedrigzinspolitik, um ehrlich zu sein.“

Ein starker Dollar belastet vor allem die Exporte der Vereinigten Staaten und macht Importe aus anderen Ländern günstiger. Das wiederum trägt zu dem von Trump häufig kritisierten Importüberschuss bei.

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Es sei schwierig, wettbewerbsfähig zu bleiben, wenn gleichzeitig zu der Dollarstärke andere Nationen ihre Währungen abwerteten. Er sprach aber ausdrücklich China vom dem von ihm selbst zuvor erhobenen Vorwurf der Währungsmanipulation frei. „Sie sind keine Währungsmanipulatoren.“

In Bezug auf die Zukunft von Notenbankchefin Janet Yellen wollte sich Trump nicht festlegen. Es sei nicht der Fall, dass ihre Ablösung nach Ende ihrer ersten Amtszeit im Jahr 2018 beschlossene Sache sei. „Ich mag sie und ich respektiere sie“, sagte Trump der Zeitung.

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  • dpa
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