Einkommen Tariflöhne in Deutschland steigen kräftig

Die Monatsverdienste der nach Tarif bezahlten rund 19 Millionen Beschäftigten stiegen 2014 um 3,1 Prozent. Dank einer moderaten Inflation profitierten die Arbeitnehmer somit von einer steigenden Kaufkraft.
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Nach Tarif bezahlten Arbeitnehmer hatten 2014 mehr Geld im Portemonnaie. Quelle: dpa

Nach Tarif bezahlten Arbeitnehmer hatten 2014 mehr Geld im Portemonnaie.

(Foto: dpa)

BerlinDie nach Tarif bezahlten Arbeitnehmer in Deutschland haben im vergangenen Jahr vom größten Einkommensplus seit mindestens 2011 profitiert. Die Monatsverdienste dieser rund 19 Millionen Beschäftigten stiegen um 3,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Klammert man Sonder- und Einmalzahlungen aus, lag das Plus bei 2,9 Prozent.

Da die Inflation vor allem wegen der günstigen Energie 2014 mit 0,9 Prozent vergleichsweise moderat blieb, profitierten die Arbeitnehmer von einer steigenden Kaufkraft. Das gewerkschaftsnahe WSI-Institut der Hans-Böckler-Stiftung hatte jüngst das Reallohnplus der Tarifbeschäftigten auf 2,2 Prozent geschätzt. Einen größeren Anstieg hatte es zuletzt 1999 gegeben.

  • rtr
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5 Kommentare zu "Einkommen: Tariflöhne in Deutschland steigen kräftig"

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  • EUROPA BRAUCHT ARBEITSPLÄTZE !

    Aber die EU-Politik ist kapital-Feindlich !!!

    Daher wandert das Kapital in Spekulative Geschäfte und

    niemanden kümmert sich um neue Technologien und um die

    damit verbundene Neue Entstehung von Arbeitsplätzen !

    Die Industrie behält seine Geldreserven für sich um in noch

    schlechtere Zeiten zu überleben !

    Investitionen werden dort betrieben wo man so oder so

    sich gegenüber dem Konkurrenten behaupten muss.

    Der Mensch wird immer mehr zu Ware,

    die man in die Firma holt entweder Jung oder dann billig

    als Leiharbeiter = menschen ohne Rechte...

    heute Firmen-Mitglied mit alle Pflichten...morgen raus.

    Und wer will da noch einen Kredit aufnehmen ?

    In den 80 er da nahm man einen Kredit auf...

    erfüllte sich seine träume vom Eigenheim...

    heute ist man besser dran wenn man gar keine Immobilie hat.

    Solches sieht auch die Jugend...

    und ist nicht mehr in Europa bereit um den Bezahlknecht zu

    werden ...für fehler die andere machten...

    und obwohl man genau weiß dass dieses ein Fehler ist macht

    man die Fehler weiter !

    Gesundheitswesen in Europa ?

    Rentenkassen in Europa ?

    Und dann noch Familie gründen in Europa ?

    Und noch mehr Opfer in die Welt setzen ?

    Ohne Zuwachs der Europäer benötigt Europa immer mehr

    Menschen aus andere Kontinente .

    Wozu soll der Europäer kämpfen ?




  • Marc Hoffmann,
    stimmt. Dienstleistungs-Gesellschaft,das war ja auch die Forderung von Schröder.
    Der hat nur leider ganz vergessn, dass man sich eine Dienstleistung auch leisten können muß

  • In Deutschland werden in Zukunft keine Löhne in der Masse mehr steigen, da die Grün-Sozialisten mit ihrer marktfeindlichen Politik = EEG und ESM das Ruder in der deutschen Politik und Medienlandschaft übernommen haben.
    Die Industrie wird aus Deutschland abwandern und wir werden eine unterbezahlte und ausgebeutete Dienstleistungsgesellschaft werden. Für immer mehr Menschen wird das Leben in Deutschland zum Überlebenskampf. Ganz nach dem Geschmak der Grün-Sozialistsichen Diktatur.

  • Wir haben durch unsere Agendapolitik, politisch aufdoktrinierter Lohnzurückhaltungert unsere Wettbewerbsfähigkeit zwar gesteigert, aber gleichzeitig unsere EU-Mitgliedspartner massiv geschwächt.
    Deutschlands unverantwortliche Politiker/innen haben durch ihren Reformkurs den eigenen Binnenmarkt zerstört und Europa und den Euro vernichtet.
    In den letzten 15 Jahren gab es in D keine Reallohnsteigerungen, Leih- und Zeitarbeit wurde etabliert und massiv ausgebaut, prekäre Beschäftigungsverhältnisse entstanden, Sozial- und Rentenleistungen wurden massiv gekürzt.
    Das ist die Wahrheit, warum wir jetzt im Schlamassel stecken.
    Um dies mit gesunden Menschenverstand zu erkennen, brauche ich auch nicht studiert zu haben.
    Fazit zur Stabilisierung der Eurozone und des Euros:
    Massive Erhöhung der Lohnstückkosten in Deutschland, Besteuerung der Unternehmen, Wiedereinführung der Vermögenssteuer für Superreiche.

  • Die Eurokrise ist aus meiner persönlichen Sicht nur dadurch zu lösen, dass Deutschland die Lohnstückkosten massiv, sprich die Löhne und Gehälter mind. um 20% erhöht und die Unternehmen besteuert. Ebenso sollte wieder eine Vermögenssteuer eingeführt werden.
    Sollten die EU und vor allem Deutschland von Frankreich, Italien und Spanien die gleichen Reformen wie Agenda 2010, Rentenkürzung usw. einfordern, werden wir in der Eurozone noch eine viel höhere Arbeitslosigkeit zu verzeichnen haben. Die Franzosen werden dann spästens 2017 das Projekt Euro durch ihre Wählerstimme beenden. Nämlich dann, wenn Frau Le Pen die Wahlen gewinnt. Nicht die anderen Staaten müssen sich in den Lohnstückkosten Deutschland anpassen, sondern Deutschland muss sich den Lohnstückkosten Frankreichs und Italiens anpassen und diese übertreffen. Nur dann ist der Euro und die EU noch zu retten, weil nur dann die anderen wettbewerbsfähiger gegenüber uns werden können, und auch nur dann ihre Schulden über kurz oder lang zurückführen können. Eine zweite Möglichkeit wäre der deutsche Austritt aus der EU und Aufgabe des Euros und Wiedereinführung der D-Mark.
    Der Euro und die EU wird nur funktionieren, wenn wir endlich unsere Handelsüberschüsse zurückfahren und ein alternatives Geschäftsmodell als das jetzlige etablieren. Wenn sich nämlich keine Schuldner mehr für deutsche Exportprodukte finden lassen, wenn sich niemand mehr im Ausland für unser Wirtschaftsmodell Export verschulden will oder wegen Überschuldung kann, dann können wir unsere Forderungen gegenüber unseren Schuldnern endgültig abschreiben, geschweige denn, dass überhaupt noch eine weitere Importnachfrage nach unseren Exporten besteht.

    Deshalb ist es so elemtar wichtig, endlich zu begreifen, dass nicht Südeuropa das Problem der Eurozone ist, sondern Deutschland, welches seit Euroeinführung Lohnstückkostenmässig unter seinen Verhältnissen lebt.
    Wir haben durch unsere Agendapolitik, politisch aufdoktrinierter Lohnzurückhaltungert unsere Wettbew

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