Euro-Zone Arbeitslosenquote auf niedrigstem Wert seit 2008

Die gute Konjunktur lässt die Arbeitslosenquote im Euro-Raum stark sinken. Es gibt aber deutliche Unterschiede zwischen den Euro-Ländern.
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Wegen des wirtschaftlichen Aufschwungs in der Euro-Zone finden derzeit wieder mehr Personen in Lohn und Brot. Quelle: dpa
Arbeitslose vor spanischem Jobcenter

Wegen des wirtschaftlichen Aufschwungs in der Euro-Zone finden derzeit wieder mehr Personen in Lohn und Brot.

(Foto: dpa)

Brüssel/BerlinDie robuste Konjunktur drückt die Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone auf den niedrigsten Stand seit rund neuneinhalb Jahren. Im April hatten knapp 13,9 Millionen Frauen und Männer keinen Job. Das waren 56.000 weniger als im Vormonat und fast 1,1 Millionen weniger als ein Jahr zuvor. Die Arbeitslosenquote sank dadurch nach Angaben des EU-Statistikamts Eurostat vom Donnerstag binnen Monatsfrist um 0,1 Punkte auf 8,5 Prozent. „Das ist die niedrigste Quote, die seit Dezember 2008 im Euro-Raum verzeichnet wurde“, erklärten die Statistiker.

Malta (3,0 Prozent) und Deutschland (3,4) wiesen die niedrigsten Arbeitslosenquoten aus. In Griechenland (20,8 Prozent im Februar) und Spanien (15,9) gab es die höchsten Werte. Wegen des wirtschaftlichen Aufschwungs finden derzeit wieder mehr Personen in Lohn und Brot. Die Industriestaaten-Organisation OECD senkte in dieser Woche ihre Prognose für das Wachstum der Euro-Zone in diesem Jahr leicht auf 2,2 von zuvor 2,3 Prozent, während für 2019 weiter 2,1 Prozent vorhergesagt werden.

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