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Euro-Zone Arbeitslosigkeit fällt auf tiefsten Stand seit 2011

Die Konjunktur in Europa nimmt wieder Fahrt auf. Die Arbeitslosigkeit im Euro-Raum ist auf den tiefsten Stand seit fast fünf Jahren gefallen. Die Unterschiede innerhalb der Währungsunion bleiben allerdings sehr groß.
Deutschland weist mit 4,2 Prozent den niedrigsten Wert in der Arbeitslosigkeit-Statistik aus. Quelle: dpa
Fensterputzer in Dresden

Deutschland weist mit 4,2 Prozent den niedrigsten Wert in der Arbeitslosigkeit-Statistik aus.

(Foto: dpa)

Brüssel Die Konjunkturerholung drückt die Arbeitslosigkeit im Euro-Raum auf den tiefsten Stand seit fast fünf Jahren. Im März hatten rund 16,4 Millionen Frauen und Männer keinen Job – 226.000 weniger als im Februar und fast 1,5 Millionen weniger als ein Jahr zuvor. Die um jahreszeitliche Schwankungen bereinigte Arbeitslosenquote ging binnen eines Monats von 10,4 auf 10,2 Prozent zurück, wie die Statistikbehörde Eurostat am Freitag mitteilte. „Das ist der niedrigste Wert in der Euro-Zone seit August 2011“, erklärten die Statistiker.

Das Gefälle innerhalb der Währungsunion bleibt allerdings sehr groß. Deutschland wies mit 4,2 Prozent den niedrigsten Wert aus. In Spanien liegt die Arbeitslosenquote dagegen bei 20,4 Prozent, in Griechenland sogar bei 24,4 Prozent (im Januar).

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