Europäische Zentralbank Griechenland braucht weniger Notkredite

Griechische Banken haben im August weniger Geld aus den Notkrediten der EZB benötigt. Das Volumen der Kredite sank im Vergleich zum Vormonat um 1,35 Prozent. Grund sind unter anderem die Kapitalverkehrskontrollen.
Das Volumen der sogenannten ELA-Kredite sank Ende August im Vergleich zum Vormonatszeitraum um 1,35 auf 83,95 Milliarden Euro, wie aus Daten der griechischen Notenbank vom Montag hervorgeht. Quelle: dpa
Griechischer Euro

Das Volumen der sogenannten ELA-Kredite sank Ende August im Vergleich zum Vormonatszeitraum um 1,35 auf 83,95 Milliarden Euro, wie aus Daten der griechischen Notenbank vom Montag hervorgeht.

(Foto: dpa)

AthenDer Umfang der Nothilfen der Europäischen Zentralbank (EZB) für griechische Geldhäuser hat sich im August leicht verringert. Das Volumen der sogenannten ELA-Kredite sank Ende August im Vergleich zum Vormonatszeitraum um 1,35 auf 83,95 Milliarden Euro, wie aus Daten der griechischen Notenbank vom Montag hervorgeht.

Der Bedarf der Institute nach diesen Hilfen hat auch wegen der Einführung von Kapitalverkehrskontrollen nachgelassen, weil so weniger Geld von den Konten abgezogen werden konnte.

ELA-Hilfen werden von der griechischen Zentralbank gegen Sicherheiten vergeben. Dafür muss der EZB-Rat jedoch grünes Licht geben. ELA-Kredite sind teurer als eine direkte Geldversorgung über die EZB, von der die Hellas-Banken seit Februar abgeschnitten sind.

Das Land hatte Ende Juni angesichts der drohenden Staatspleite Kapitalverkehrskontrollen eingeführt, die aber mittlerweile gelockert wurden.

  • rtr
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