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Eurozone EZB-Ratsmitglied Nowotny rechnet mit stärkerem Wachstum im zweiten Halbjahr

EZB-Ratsmitglied Nowotny rechnet nicht damit, dass sich die Konjunkturflaute fortsetzt. In der zweiten Jahreshälfte sollte sich die Wirtschaft erholen.
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Das Ratsmitglied der EZB geht von einer baldigen Verbesserung der europäischen Wirtschaft aus. Quelle: Reuters
Ewald Nowotny

Das Ratsmitglied der EZB geht von einer baldigen Verbesserung der europäischen Wirtschaft aus.

(Foto: Reuters)

TokioÖsterreichs Notenbank-Chef Ewald Nowotny geht von einer Erholung der Wirtschaft in der Eurozone in der zweiten Jahreshälfte aus. Sollte das Wirtschaftswachstum allerdings nicht wieder an Fahrt gewinnen, müsse die Europäische Zentralbank (EZB) überlegen, was zu tun sei, sagte das EZB-Ratsmitglied der japanischen Wirtschaftszeitung „Nikkei“ (Samstagausgabe).

Allerdings sei es verfrüht über angebrachte Schritte zu diskutieren, wenn das Wachstum sich weiter abschwäche. Denn diese hingen von aktuellen Wirtschaftsdaten ab. Technisch möglich sei eine Wiederaufnahme von Maßnahmen des „Quantitative Easing“ (QE). Nowotny sagte zudem, die Märkte lägen falsch, wenn sie Aussagen von EZB-Chef Mario Draghi als Signal einer Verlängerung der ultra-lockeren Zinspolitik interpretierten.

Die EZB hatte auf ihrer Zinssitzung im April wegen der unerwartet starken Wachstumseintrübung im Euro-Raum die Füße stillgehalten. Alle Instrumente könnten, wenn erforderlich, angepasst werden, sagte Draghi nach dem Zinsbeschluss. Ursprünglich hatte die EZB in Aussicht gestellt, ihre Schlüsselzinsen nur bis über den Sommer hinaus nicht anzuheben. Inzwischen will sie die Zinsen noch bis mindestens zum Jahresende nicht antasten. Ihr Leitzins liegt bereits seit März 2016 auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent.

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  • rtr
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