EZB-Anleihenkäufe Inflation im Euro-Raum zieht wieder an

Um eine Deflation zu vermeiden, hat die Europäische Zentralbank ihr umstrittenes Aufkaufprogramm von Staatsanleihen durchgesetzt. Das scheint erste Wirkung zu zeigen: Die Inflationsrate steigt im Mai leicht an.
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Von stabilen Preisen spricht die EZB bei einer Inflationsrate von knapp unter zwei Prozent. Quelle: dpa
Die Europäische Zentralbank in Frankfurt

Von stabilen Preisen spricht die EZB bei einer Inflationsrate von knapp unter zwei Prozent.

(Foto: dpa)

Brüssel/BerlinKurz nach dem Öffnen der Geldschleusen durch die EZB steigen die Preise in der Euro-Zone wieder. Die Inflationsrate lag im Mai bei 0,3 Prozent, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch mitteilte und damit eine erste Schätzung von Anfang Juni bekräftigte. Noch im April hatten die Preise stagniert, nachdem sie zuvor vier Monate in Folge gefallen waren.

Dies hatte die Europäische Zentralbank (EZB) auf den Plan gerufen, die seit März mit einem massiven Ankaufprogramm für Staatsanleihen die Inflation anheizen will. Damit soll verhindert werden, dass es zu einem deflationären Preisrutsch auf breiter Front kommt, der eine Wirtschaft lähmen kann. Von stabilen Preisen spricht die EZB nur bei einer Inflationsrate von knapp unter zwei Prozent. Von April auf Mai kletterten die Preise leicht um 0,2 Prozent.

  • rtr
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