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Fachkräftemangel Pflege: Zahl der anerkannten Berufsabschlüsse nahezu verdoppelt

Insgesamt wurden 2018 deutschlandweit 36.400 ausländische Berufsqualifikationen anerkannt. Mit 28,4 Prozent waren Pflegekräfte am häufigsten vertreten.
02.03.2020 - 09:23 Uhr Kommentieren
Berufe in der Gesundheits- und Krankenpflege gehören zu den definierten Mangelberufen. Quelle: dpa
Pflege

Berufe in der Gesundheits- und Krankenpflege gehören zu den definierten Mangelberufen.

(Foto: dpa)

Wiesbaden In der Gesundheits- und Krankenpflege werden mehr Fachkräfte aus dem Ausland anerkannt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes wurden 2018 die Berufsabschlüsse von 10.350 Gesundheits- und Krankenpflegekräften aus Ländern innerhalb und außerhalb der Europäischen Union in Deutschland akzeptiert. Das waren fast doppelt so viele wie zwei Jahre zuvor (2016: 5600), wie die Wiesbadener Behörde anlässlich des Inkrafttretens des neuen Fachkräfteeinwanderungsgesetzes am Montag mitteilte.

Insgesamt wurden 2018 deutschlandweit 36.400 ausländische Berufsqualifikationen anerkannt. Mit 28,4 Prozent waren Pflegekräfte am häufigsten vertreten. Berufe in der Gesundheits- und Krankenpflege gehören zu den von der Bundesagentur für Arbeit (BA) definierten Mangelberufen.

Am häufigsten wurden 2018 Abschlüsse von Pflegekräften aus Bosnien und Herzegowina (1940), Serbien (1410), den Philippinen (1230) und Albanien (1160) akzeptiert. Die seit 2016 bedeutsamen Asylherkunftsländer Syrien, Iran, Irak, Pakistan, Afghanistan, Eritrea, Nigeria und Somalia spielten den Angaben zufolge eine eher untergeordnete Rolle.

Anders sieht es teilweise bei Ärzten aus. Die meisten Anerkennungen gab es für Mediziner aus Syrien. Ihre Zahl hat sich mit 1200 Anerkennungen gegenüber 630 im Jahr 2016 beinahe verdoppelt. Insgesamt wurden die Abschlüsse von 7300 Ärzten (2016: 5700) aus dem Ausland akzeptiert.

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    Das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das am 1. März in Kraft getreten ist, soll den Rahmen für eine gezielte und gesteigerte Zuwanderung von qualifizierten Fachkräften vorwiegend aus Nicht-EU-Staaten schaffen.

    Mehr: Warum die Bundesregierung die Erwartungen an das Einwanderungsgesetz dämpft.

    • dpa
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