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Frankreich Euro-Austritt könnte Milliarden kosten

Der rechtsextreme Front National kokettiert mit dem Euro-Austritt Frankreichs. Das sieht Notenbank-Chef Francois Villeroy de Galhau skeptisch. Die Kosten für die Schuldenaufnahme könnten 30 Milliarden Euro überschreiten.
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Das EZB-Ratsmitglied warnt vor einem Austritt der Franzosen aus dem Euro-Raum. Quelle: Reuters
Francois Villeroy de Galhau

Das EZB-Ratsmitglied warnt vor einem Austritt der Franzosen aus dem Euro-Raum.

(Foto: Reuters)

Paris Frankreichs Notenbank-Chef Francois Villeroy de Galhau rechnet bei einem Austritt des Landes aus dem Euro mit deutlich höheren Kosten für die Schuldenaufnahme. Dies werde bei der Idee übersehen, den Euro zu verlassen und die Währung abzuwerten, um dann auch höhere Defizite eingehen zu können, warnte das Mitglied im Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) in einem Beitrag für die Zeitung „Le Figaro“. Die Kosten für die Schuldenaufnahme könnten 30 Milliarden Euro überschreiten.

Villeroy verteidigte die Defizitregeln des Währungsraums gegen Kritik. Es liege nicht an einer exzessiven Budget-Disziplin, dass Frankreich beim Wirtschaftswachstum hinterherhinke. Dafür seien unzureichende Reformen im Land verantwortlich. Die Vorsitzende des rechtsextremen Front National, Marine le Pen, hatte wiederholt für einen Austritt Frankreichs aus dem Euro plädiert.

  • rtr
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