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Gabriel Felbermayr Spitzenökonom: Konjunkturschwäche in Deutschland ist keine Folge der US-Handelspolitik

Der Präsident des Instituts für Weltwirtschaft hält vor allem hausgemachte Probleme wie die Regulierung der Wirtschaft für die Ursache der Konjunkturschwäche.
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Der Chef des Kieler Instituts für Weltwirtschaft sieht die Probleme vor allem in Deutschland. Quelle: dpa
Gabriel Felbermayr

Der Chef des Kieler Instituts für Weltwirtschaft sieht die Probleme vor allem in Deutschland.

(Foto: dpa)

Berlin Die Konjunkturschwäche in Deutschland ist nach Ansicht des Präsidenten des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Gabriel Felbermayr, keine Folge der US-Handelspolitik. Ein großer Teil der momentanen Probleme sei hausgemacht, sagte Felbermayr der Zeitung „Welt am Sonntag“.

„Wir tun so, als sei Donald Trump an unserem schwachen Wachstum schuld. Nur geben das die Zahlen nicht her.“ Die Regulierung der Wirtschaft, die älter werdende Bevölkerung, die Frage, ob Deutschland im Herbst eine Regierung habe – all das belaste den Standort.

Der Direktor des arbeitgebernahen Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln (IW), Michael Hüther, forderte mehr staatliche Investitionen, um die Konjunktur zu stärken. Ein „Deutschlandplan für die kommenden zehn Jahre“ sei nötig. Der Umbau der Klimapolitik sowie alle anderen Investitionen sollen darin enthalten sein.

„Diese Aufgaben gliedert man in ein Sondervermögen aus und finanziert sie über neue Schulden, die dank Minuszinsen so billig wie nie sind“, schlug Hüther in der Zeitung vor. „Da macht man keinen Verlust, sondern einen Gewinn.“

Mehr: In der kommenden Woche steht die Veröffentlichung zahlreicher Konjunkturdaten an. Bestimmend an den Märkten bleiben jedoch politische Konflikte.

  • dpa
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