Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

GFK-Prognose Konsumklima wird sich voraussichtlich eintrüben

Die deutschen Verbraucher werden wieder pessimistischer: Sie erwarten eine Hängepartie bei den Koalitionsverhandlungen nach der Bundestagswahl und zukünftig einen Rückgang ihres Einkommens.
28.09.2017 - 10:32 Uhr Kommentieren
GFK-Konsumklimaindex: Deutsche Verbraucher werden wieder pessimistischer Quelle: dapd
Verbraucher schätzen ihre Einkommensaussichten pessimistischer ein

Steigende Preise und eine mögliche Hängepartie nach der Bundestagswahl erklären eine Eintrübung der Verbraucherstimmung.

(Foto: dapd)

Berlin Angesichts steigender Preise und einer möglichen Hängepartie nach der Bundestagswahl wird sich die Verbraucherstimmung in Deutschland laut Marktforschern voraussichtlich eintrüben. Die Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) sagt auf Basis ihrer am Donnerstag vorgelegten Studie für Oktober einen Rückgang ihres Barometers um 0,1 auf 10,8 Punkte voraus. GfK-Experte Rolf Bürkl sagte Reuters, der Hauptgrund für die leichte Eintrübung der Stimmung sei der Rückgang bei den Einkommenserwartungen. „Hier dürfte die leicht anziehende Inflation eine Rolle spielen.“ Sie ist zuletzt auf 1,8 Prozent gestiegen und liegt damit höher als im Durchschnitt der Euro-Zone.

Mit Blick auf die schwierigen Koalitionsverhandlungen dürfte die daraus resultierende Verunsicherung zusätzlich die Laune trüben, so Bürkl. „Es ist zu befürchten, dass eine politische Hängepartie in den kommenden Monaten auf die Stimmung der Verbraucher drücken könnte“, sagte der Marktforscher. Die GfK hatte rund 2000 Bürger in der heißen Phase des Wahlkampfs zwischen dem 1. und 15. September befragt.

Wo im Euro-Raum Inflation herrscht – und wo nicht
Irland
1 von 10

Das frühere Sorgenkind weist derzeit die niedrigste Inflationsrate der Eurozone auf. Lediglich 0,4 Prozent betrug die jährliche Teuerung im August. Einst von der Eurokrise gebeutelt, zeigt sich die Wirtschaft des Landes inzwischen solide aufgestellt – für das Jahr 2017 wird ein BIP-Zuwachs von knapp zwölf Milliarden Euro erwartet.

(Foto: dpa)
Zypern
2 von 10

Mit einer Inflationsrate von 0,5 Prozent liegt Zypern nur knapp vor Irland. Der mediterrane Inselstaat macht einen Großteil seiner Geschäfte mit Griechenland: 15,1 Prozent aller Ausfuhren gingen 2016 nach Hellas.

(Foto: dpa)
Griechenland
3 von 10

Nach drei deflationären Kalenderjahren wies das krisengeplagte Griechenland 2016 eine Inflationsrate von 0,1 Prozent auf. Im August 2017 betrug die jährliche Teuerungsrate 0,7 Prozent.

(Foto: dpa)
Finnland
4 von 10

Finnlands Teuerungsrate: 0,8 Prozent. Finnlands wichtigster Partner bei Import (16,8 Prozent) und Export (13,1 Prozent): Deutschland.

(Foto: dpa)
Frankreich
5 von 10

Auch Frankreich hält sich mit einer Teuerung von 1 Prozent unter den fünf Eurostaaten mit der geringsten Inflation. Für 2017 wird dem Nachbarn ein Wirtschaftswachstum von 1,7 Prozent vorhergesagt.

(Foto: dpa)
Österreich
6 von 10

Österreich zählt mit 2,1 Prozent Teuerung derzeit zu den Euroländern mit höheren Inflationsraten. Der Global Competitiveness Index, der die Wettbewerbsfähigkeit einzelner Staaten misst, verortet die Alpenrepublik im internationalen Vergleich auf Platz 19 von 138.

(Foto: dpa)
Luxemburg
7 von 10

Das kleine Land mit den attraktiven Steuersätzen verzeichnete im August eine jährliche Inflation von 2,3 Prozent. Im Global Competitiveness Index landet Luxemburg direkt hinter Österreich auf Rang 20.

(Foto: dpa)

Die Verbraucher schätzten ihre Einkommensaussichten im September erstmals seit mehreren Monaten pessimistischer ein. Nach fünf Anstiegen in Folge gab das entsprechende Barometer um 8,7 Zähler auf 52,7 Punkte nach. Die Konjunkturerwartung legten hingegen zu – und zwar um drei Zähler auf 33,4 Punkte. Zugleich blieb die Konsumneigung laut GfK auf „sehr hohem Niveau“. Der Indikator gab nur leicht um 1,1 Zähler auf 57,0 Punkte nach. Die deutschen Verbraucher bleiben somit „in bester Kauflaune“, so Bürkl. Angesichts der guten Arbeitsmarktlage müssten nur sehr wenige Beschäftigte derzeit um ihren Job bangen: „Dies führt zu erhöhter Planungssicherheit, gerade wenn es um größere Ausgaben geht, die womöglich die Aufnahme eines Kredites erfordern“.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • rtr
    Startseite
    Mehr zu: GFK-Prognose - Konsumklima wird sich voraussichtlich eintrüben
    0 Kommentare zu "GFK-Prognose: Konsumklima wird sich voraussichtlich eintrüben"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%