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Handelsbilanz EU-Exportüberschuss gegenüber der USA steigt weiter an

Wasser auf die Mühlen Donald Trumps: Der US-Präsident fordert von der EU, mehr amerikanische Waren zu kaufen. Doch das Handelsdefizit wächst weiter.
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Im Herbst will der US-Präsident darüber entscheiden, ob Strafzölle auf europäische Importwagen verhängt werden oder nicht. Quelle: AP
Donald Trump

Im Herbst will der US-Präsident darüber entscheiden, ob Strafzölle auf europäische Importwagen verhängt werden oder nicht.

(Foto: AP)

Brüssel, Berlin Der von US-Präsident Donald Trump mit Argwohn gesehene Exportüberschuss der EU-Länder im Handel mit den USA hat sich vergrößert. In den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres überstieg die Ausfuhr von Waren in die Vereinigten Staaten die Einfuhren von dort um 62,1 Milliarden Euro, wie das Statistikamt Eurostat am Dienstag mitteilte. In der Zeit von Januar bis Mai 2018 waren es lediglich 55,4 Milliarden Euro.

Trump hat das Defizit seines Landes im Warenhandel mit der EU immer wieder angeprangert. Er will im Herbst darüber entscheiden, ob Strafzölle auf europäische Importwagen verhängt werden oder nicht. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier taxiert die Wahrscheinlichkeit, dass es dazu kommt, auf 50 Prozent. Von den angedrohten Maßnahmen wären vor allem deutsche Anbieter wie Volkswagen, BMW und Daimler betroffen.

Nach ersten Schätzungen von Eurostat registrierte der Euroraum im Mai einen Überschuss von 23,0 Milliarden Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt, gegenüber 16,9 Milliarden im Mai 2018. Für Januar bis Mai ergab sich ein Überschuss von 82,7 Milliarden Euro, gegenüber 80,5 Milliarden im Vorjahresmonat.

Mehr: Chinas Außenhandel leidet unter dem Handelskonflikt mit den USA. Die chinesischen Importe aus den Vereinigten Staaten brechen um ein knappes Drittel ein.

  • rtr
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