Ifo-Barometer Deutsche Unternehmen senken Exporterwartungen erneut

Insgesamt sinken die Erwartungen der deutschen Exporteure. Einige Branchen sind jedoch pessimistischer gestimmt als andere.
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Besonders der starke Euro belastet das Auslandsgeschäft vieler Firmen. Quelle: dpa
Deutsche Exporte

Besonders der starke Euro belastet das Auslandsgeschäft vieler Firmen.

(Foto: dpa)

BerlinDie deutschen Exporteure haben ihre Geschäftserwartungen im Februar wegen des starken Euro den dritten Monat in Folge zurückgeschraubt. Das entsprechende Barometer sank um 1,7 auf 14,8 Punkte, wie das Münchner Ifo-Institut am Montag zu seiner Umfrage unter 2700 Unternehmen mitteilte. Das ist der niedrigste Stand seit Mai 2017. „Trotz guter Konjunktur im Euro-Raum drückt der starke Euro auf die Stimmung“, sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Gemeinschaftswährung kostet derzeit mit gut 1,23 Dollar rund 17 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, was deutsche Waren in wichtigen Abnehmerländern wie den USA verteuert.

„Die Entwicklung in den einzelnen Industriebranchen verlief sehr heterogen“, sagte Fuest. Zusätzliche Impulse vom Auslandsgeschäft erwarten demnach Unternehmen aus den Bereichen der Elektronik, Chemie und Metallerzeugung sowie die Möbelhersteller. Mit weniger Zuwächsen rechnen hingegen Betriebe aus dem Maschinen- und Fahrzeugbau. Die Nahrungs- und Genussmittelhersteller gehen von einem unveränderten Exportgeschäft aus.

  • rtr
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