Ifo-Geschäftsklima Protektionismus dämpft die Stimmung in den Chefetagen

Der durch das Ifo-Institut berechnete Geschäftsklimaindex ist im März erneut gesunken. Grund dafür sei der zunehmende Protektionismus.
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Die Stimmung in den Chefetagen wird durch das Ifo-Institut monatlich ausgewertet. Quelle: dapd
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Die Stimmung in den Chefetagen wird durch das Ifo-Institut monatlich ausgewertet.

(Foto: dapd)

BerlinDie Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft hat sich im März eingetrübt. Der Geschäftsklimaindex fiel auf 114,7 Punkte von 115,4 Zählern im Vormonat und damit das zweite Mal in Folge, wie das Münchner Ifo-Institut am Donnerstag zu seiner Umfrage unter 7000 Managern mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten einen Rückgang auf 114,8 Punkte erwartet. „Der drohende Protektionismus drückt auf die Stimmung”, sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Manager beurteilten ihre Geschäftslage und auch die Aussichten für die kommenden sechs Monate weniger optimistisch als zuletzt.

Trotz erheblicher Risiken wie einem drohenden Handelskrieg mit den USA schauen viele Ökonomen positiver auf die deutsche Konjunktur. Dank florierender Exporte erhöhten die Wirtschaftsweisen diese Woche ihre Prognose für das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes 2018 von 2,2 auf 2,3 Prozent. Es wäre das größte Plus seit 2011. Viele Fachleute gehen aber davon aus, dass sich der Aufschwung seinem Höhepunkt nähert.

  • rtr
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