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Ifo-Institut Deutsche Exporteure derzeit noch zuversichtlich

Auch mit Donald Trump als US-Präsident bleiben die deutschen Exporteure zuversichtlich. Die Unternehmen trotzen dem aufkeimenden Protektionismus der Amerikaner und gehen von einem Anstieg der Exporte aus.
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Laut Präsident des ifo-Instituts, Clemens Fuest, ist der Anstieg der Exporterwartungen insbesondere auf die Autohersteller zurückzuführen. Quelle: dpa
Clemens Fuest

Laut Präsident des ifo-Instituts, Clemens Fuest, ist der Anstieg der Exporterwartungen insbesondere auf die Autohersteller zurückzuführen.

(Foto: dpa)

BerlinDeutschlands Exportfirmen geben sich trotz der umstrittenen Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump zuversichtlich. „Die Exporteure starten hoffnungsfroh ins neue Jahr“, teilte das Münchner Ifo-Institut am Freitag mit. „Die protektionistischen Töne des neuen US-Präsidenten lassen die Wirtschaft derzeit unbeeindruckt“, sagte Ifo-Chef Clemens Fuest. Trump hatte signalisiert, dass er den Freihandel einschränken und die Interessen der USA in den Mittelpunkt stellen wolle. Experten befürchten eine Abschottung des US-Marktes und sorgen sich um einen Handelskrieg etwa mit China.

„Der Anstieg der Exporterwartungen ist insbesondere auf die Autohersteller zurückzuführen“, erklärte Fuest. Auch der Maschinenbau geht von deutlich besseren Auslandsgeschäften aus. „Weiter auf Expansionskurs, wenn auch weniger stark als zuletzt, bleiben Firmen aus der Chemie- und Elektrobranche.“ Einen merklichen Dämpfer mussten demnach die Metall-Unternehmen verkraften. Sie rechnen laut Ifo kaum noch mit Export-Zuwächsen.

Wie die jüngste Ifo-Umfrage unter 7000 Managern ergab, schätzen diese ihre Geschäftslage im Januar zwar so gut ein wie seit über fünf Jahren nicht mehr. Die Unternehmer blicken aber skeptischer auf die kommenden sechs Monate. Der Ifo-Geschäftsklimaindex fiel deshalb überraschend um 1,2 auf 109,8 Punkte.

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