IfW-Chef Dennis Snower „Die Gewinne müssen breit verteilt werden“

Die Menschen spüren nicht, dass sie von der Globalisierung wirtschaftlich profitieren. Aber das ist nicht der einzige Grund, warum sie ein Legitimationsproblem hat. Ein Gastbeitrag von IfW-Chef Dennis Snower.
Dennis Snower ist Präsident des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel. Quelle: picture alliance/rtn - radio[M]
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Dennis Snower ist Präsident des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel.

(Foto: picture alliance/rtn - radio[M])

DüsseldorfDie Globalisierung ist für zwei wichtige Phänomene im großen Ausmaß verantwortlich. Erstens: Das durchschnittliche reale Einkommen pro Kopf in der Welt ist um ein Vierfaches im letzten halben Jahrhundert gestiegen. Zweitens: Die Anzahl der Menschen, die unter extremer Armut leben, ist trotz Wachstum der Weltbevölkerung stark zurückgegangen. Warum ist die Globalisierung dennoch weltweit so umstritten?

Zum einen, weil viele Menschen in den entwickelten Ländern nicht spüren, dass sie von der Globalisierung wirtschaftlich profitieren. Obwohl die Globalisierung das durchschnittliche Einkommen gehoben hat, sind die Gewinne überdurchschnittlich an die reichsten Menschen geflossen.

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