Investitionen Neue Seidenstraße ins Nirgendwo

Der „Chinesische Traum“: Die Neubelebung der Handelswege war als ein riesiges Prestige-Projekt geplant. Ein unangenehmes Erwachen naht.
Die chinesische Entwicklungsbank schätzt das Investitionsvolumen für die Seidenstraße auf knapp eine Billion Dollar. Quelle: dpa
Chinas Staatspräsident Xi Jinping

Die chinesische Entwicklungsbank schätzt das Investitionsvolumen für die Seidenstraße auf knapp eine Billion Dollar.

(Foto: dpa)

BerlinIn China platzt im Moment vieles nicht nur die Aktienblase. Auch der „Chinesische Traum“ von Staatspräsident Xi Jinping, eine neue Seidenstraße von China bis nach Europa zu bauen, könnte sich durch das Beben an den Finanzmärkten in Luft auflösen. Der strategische Plan, die alten Handelswege wiederzubeleben („One Belt, One Road“), beinhaltet nämlich das Versprechen, dass China nicht nur die dafür notwendige Infrastruktur baut, sondern auch finanziert. Dabei geht es nicht um Kleingeld. Die chinesische Entwicklungsbank schätzt das Investitionsvolumen auf knapp eine Billion Dollar. Immerhin soll die neue Seidenstraße 65 Länder und 4,4 Milliarden Menschen miteinander verbinden.

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