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Jobmarkt Arbeitslosigkeit im Euro-Raum auf tiefstem Stand seit 2008

Die Konjunkturabkühlung hat bislang keine Auswirkungen auf den Jobmarkt. Im April war die Arbeitslosenquote in Tschechien am niedrigsten.
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In Deutschland lag die Arbeitslosenquote mit 3,2 Prozent am zweitniedrigsten in der EU. Quelle: dpa
Bauarbeiter

In Deutschland lag die Arbeitslosenquote mit 3,2 Prozent am zweitniedrigsten in der EU.

(Foto: dpa)

Brüssel/BerlinDie Konjunkturabkühlung in der Euro-Zone macht sich bislang nicht auf dem Jobmarkt bemerkbar. Im Gegenteil: Die Arbeitslosigkeit sank im April auf den tiefsten Stand seit August 2008, wie die Statistikbehörde Eurostat am Dienstag mitteilte. Die um jahreszeitliche Schwankungen bereinigte Quote lag bei 7,6 Prozent, nach 7,7 Prozent im Vormonat.

Der nach einer international vergleichbaren Berechnung ermittelte Wert war in Tschechien mit 2,1 Prozent EU-weit am niedrigsten, gefolgt von Deutschland mit 3,2 Prozent. Die höchsten Quoten gab es wie seit langem in Griechenland mit 18,5 Prozent (im Februar) und in Spanien mit 13,8 Prozent.

Für Deutschland und für die Euro-Zone erwarten Ökonomen 2019 eine spürbare Abkühlung der Konjunktur. Dies schlägt sich allerdings meist erst mit deutlicher Verzögerung auf den Arbeitsmarkt nieder. Vor allem deutsche Firmen halten wegen des Fachkräftemangels möglichst lange an gutem Personal fest.

Das Forschungsinstitut (IAB) der Bundesagentur für Arbeit teilte derweil mit, dass in Deutschland die bezahlten und unbezahlten Überstunden je Arbeitnehmer im ersten Quartal 2019 binnen Jahresfrist um je 0,4 Stunden gesunken seien. Grund dafür sei die trübere Konjunktur.

Die Beschäftigten hätten zwischen Januar und März im Schnitt 6,4 bezahlte Überstunden und 6,0 unbezahlte Überstunden gemacht. „Die Zahl der Überstunden geht mit der konjunkturellen Abschwächung seit dem vergangenen Jahr zurück“, erläuterte IAB-Fachmann Enzo Weber.

Mehr: Deutschland hat einen ausgeprägten Niedriglohnsektor. Eine Neuausrichtung der Arbeitsmarktpolitik könnte das ändern, meint Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup.

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  • rtr
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